Die Kiwano, die ursprünglich aus Subsahara-Afrika stammt, bringt bei Reife rot-bronzfarbene Früchte hervor, die mit sehr stacheligen Spitzen übersät sind. Ihr grünes Fruchtfleisch hat eine saftige Konsistenz und einen Geschmack, der an Kiwi und Banane erinnert.
Die Kiwano wird roh oder gegrillt verzehrt. Sie hat einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt. Jüngste medizinische Forschungen haben gezeigt, dass sie Cucurbitacin B enthält, ein Triterpen, das für seine zytologischen, entzündungshemmenden und krebsbekämpfenden Eigenschaften bekannt ist.
Die Kiwano besteht zu 90 % aus Wasser, hat eine stark feuchtigkeitsspendende Wirkung und wirkt aufgrund ihres Kalium-Natrium-Verhältnisses leicht harntreibend. Sie ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen und weist einen hohen Vitamin-C-Gehalt auf. Ausserdem hat sie eine antioxidative Wirkung und trägt somit zur Erhaltung der Gesundheit bei.
Diese alte Sorte stammt ursprünglich vom afrikanischen Kontinent.
Aussaat:
Aussaat in Töpfe (März-Mai) bei einer Temperatur von 18-20°C, 6 Wochen vor dem Verpflanzen. Nach den letzten Frösten mit dem Wurzelballen in mit Kompost angereicherte Erde im Abstand von 1 m in alle Richtungen verpflanzen. Die Aussaat im Freiland ist unter den gleichen Bedingungen möglich, wenn der Boden gut aufgewärmt ist und die Aussentemperaturen nicht mehr unter 15 °C fallen.
Die Kultivierung ist ähnlich wie bei Melonen oder Gurken. Kiwano kann an einem Spalier angebaut werden.
Die Texte auf der Tüte der Samen sind in Französisch. Eine Aussaatanleitung wird auf Deutsch mitgeliefert.
Fotos: Association Kokopelli