Der Timur-Pfeffer, Nepalesischer Sichuanpfeffer (Zanthoxylum armatum) begeistert Köche mit seinem kräftigen Zitrusaroma, insbesondere nach Grapefruit. Der Timur-Pfefferbaum ist ein kleiner Baum von etwa 4 bis 6 m Höhe, der Liebhabern der asiatischen Küche gut bekannt ist. Seine gemahlenen Beeren werden zum Würzen von Speisen verwendet, da ihre köstlichen Zitrusnoten sehr gut zu Fisch, Jakobsmuscheln, aber auch zu Rohkost und Salatsaucen passen.
Aussaat:
Der Timur-Pfefferbaum lässt sich in unseren Breitengraden gut anbauen, wobei Regionen mit sehr kalten Wintern (unter -5 °C verliert er einen Grossteil seiner Vegetation, der Stamm überlebt bei -10/-15 °C) zu vermeiden sind. Allerdings muss auf Spätfröste im Frühjahr geachtet werden, die die jungen Triebe und die frühe Blüte verbrennen. Die kleine Frühlingsblüte bringt die berühmten rosafarbenen Beeren hervor, die im Herbst geerntet werden.
Achtung: Da die Rinde aller Pfefferbaumarten giftig ist, sollten Sie Ihre Pfefferbäume nicht in einem Gehege pflanzen, in dem Tiere an der Rinde nagen könnten.
Die Samen 3 bis 4 Monate lang kühl lagern und dann im Frühjahr auf ein gut durchlässiges Aussaatsubstrat säen. Die Samen mit etwa 0,5 cm Substrat oder Sand bedecken.
Es ist auch möglich, bereits im Herbst zu säen. An einem eher kühlen Ort aufbewahren und feucht halten.
Die Keimung erfolgt langsam und unregelmässig. Markieren Sie Ihre Aussaat gut und lassen Sie sie mehrere Monate an Ort und Stelle, um jedem Samen eine Chance zu geben.
Eine Keimrate von 40 bis 60 % unter idealen Bedingungen ist bei dieser Art das Maximum.
Wie baut man Timur-Pfeffer an?
Pflanzen Sie ihn im Frühjahr oder Herbst vor dem Winter, wie einen Obstbaum.
Der Timur-Pfeffer bevorzugt leichte, durchlässige, nicht zu trockene Böden und einen sonnigen Standort. Einmal im Jahr kann eine Düngung mit organischem Dünger, Mist oder Kompost erforderlich sein, um die Fruchtbildung anzuregen.
Er ist recht kälteresistent, sollte jedoch mit einem Wintervlies vor Spätfrost geschützt werden. Giessen Sie ihn im ersten Jahr einmal pro Woche gut und mulchen Sie den Fuss, um die Verdunstung des Bodens zu begrenzen.
Sie können ihn auch in einem Topf anbauen, allerdings muss er dann regelmässig gegossen und grün geschnitten werden.
Sie können ihn nach der Ernte oder am Ende des Winters zurückschneiden, wenn Sie möchten.
Der Timur-Pfeffer ist weniger winterhart als sein Verwandter aus Sichuan, daher sollte er nur in Regionen mit eher milden Wintern im Freiland gepflanzt werden. Er verträgt keinen starken Frost, insbesondere keinen Frühlingsfrost, und muss daher geschützt werden.
Wie wird Timur-Pfeffer geerntet?
Sie können die Beeren im Oktober ernten, wenn Sie den schwarzen Samen sehen. Achten Sie auf die sehr stacheligen Dornen. Nicht dieser schwarze Samen ist für die Küche interessant, sondern seine rote Hülle, die Sie vorsichtig abschneiden müssen. Die schwarze Beere ist nicht essbar.
Sortieren Sie die Beeren, entkernen Sie sie und trocknen Sie sie über Nacht bei 40 °C in einer dünnen Schicht auf einem Heizkörper oder in einem belüfteten Trockner. Anschliessend können Sie die schwarzen Samen von den roten Hüllen trennen.
Es dauert mindestens 3 bis 4 Jahre, bis der Pfefferbaum seine ersten Beeren trägt.
Wie bewahrt man Timur-Pfeffer auf?
Sie können die Beerenhüllen in einem luftdichten Glas aufbewahren.
Wie verwendet man Timur-Pfeffer beim Kochen?
Die gemahlenen Beeren werden zum Würzen von Speisen verwendet. Ihre Zitrusnoten passen sehr gut zu Fisch, Jakobsmuscheln, aber auch zu Rohkost und Salatsaucen.
Die Texte auf der Tüte der Samen sind in Französisch. Eine Aussaatanleitung wird auf Deutsch mitgeliefert.
Fotos: Ferme de Sainte Marthe
| Artikelnummer: | FDSM_2702A |
| Inhalt: | 20 Korn |
| Standort: | Sonne |
| Bio-Label: | EU-Bio |
| Sprache: | DeutschFranzösisch |
| Aussaat: | MärzApril |
| Höhe: | über 150 cm |
| Ernte: | AugustSeptember |