Aussaat-ABC

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  • Anzuchterde, nicht normale Blumenerde, sollte für die Aussaat der Samen verwendet werden. Diese ist nämlich nährstoffarm, keimfrei und wasserdurchlässig.
  • Beschriften Sie Ihre Saatschalen- oder Töpfchen mit Pflanzenetiketten. Die Samen sind sich oftmals zum Verwechseln ähnlich. Später ist sonst nicht mehr klar, was für eine Pflanze gesät wurde.
  • Cuticula nennt sich die obere Schutzschicht der Pflanzenblätter, welche die Pflanze vor UV-Strahlung schützt. Durch Abhärten der Pflanzen, d.h. Gewöhnen an Aussenbedingungen, wird die Cuticula dicker und die Pflanze so robuster.
  • Dunkelkeimer sind Pflanzen, deren Samen zum Keimen Dunkelheit benötigen. Die Samen müssen deshalb mit sehr viel Erde bedeckt werden (1-2fache Dicke des Samenkorns).
  • Eisheilige bezeichnet man die letzte mögliche Kälteperiode mit Nachtfrostgefahr um Mitte Mai. Erfahrene Gärtner warten die Eisheiligen ab und beginnen die Aussaat von empfindlichen Sämereien erst ab Mitte Mai.
  • Fliegen: Weisse Fliegen sind typische Schädlinge bei Zimmerpflanzen. Es handelt sich dabei trotz des Namens nicht um Fliegen, sondern um Mottenschildläuse. Kontrollieren Sie andere Zimmerpflanzen auf Befall mit weissen Fliegen und achten Sie auf eine höhere Luftfeuchtigkeit, indem sie die Pflanzen regelmässig mit Wasser besprühen.
  • Gartenwerkzeuge brauchen Sie nur wenige für die Aussaat im Garten. Ein Rechen, eine Hacke oder ein Sauzahn genügen fürs Auflockern, Glätten und Bedecken mit Erde, eine Giesskanne oder ein Gartenschlauch mit einer feinen Brause zum Bewässern.
  • Haltbarkeit der Samen: Samen sind lebendig und deshalb nicht unbegrenzt lebens- und keimfähig. Niedrige Temperaturen, Trockenheit und Luftabschluss während der Lagerung verringern die Stoffwechselaktivität und erlauben somit die Erhaltung der Keimfähigkeit für einen bestimmten Zeitraum. Diese ist stark von der Art des Saatguts abhängt. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum wird oftmals auf die Samentütchen aufgedruckt, es garantiert die Keimfähigkeit bis zu diesem Datum. Auch danach können die Samen noch problemlos gesät werden, über die Jahre verlieren sie einzig an Keimfähigkeit.
  • Insektenfreundliche Pflanzen sollten bevorzugt angesät werden. Die meisten unserer Blütenpfanzen sind nämlich auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Wir können damit einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten und so unsere Nahrungsgrundlage sichern!
  • Johannisbeeren enthalten aussergewöhnlich viel Vitamin C. Sie dürfen deshalb in keinem Garten fehlen. Ausserdem macht es Spass, im Sommer die Früchte frisch vom Strauch zu essen. Wir führen verschiedene Johannisbeer-Sorten in unserem Sortiment, lassen Sie sich inspirieren!
  • Keimblätter sind die ersten Blätter einer Samenpflanze, die bereits innerhalb der Samenschale ausgebildet werden. Es sind oft stark reduzierte Blätter. Man unterscheidet einkeimblättrige und zweikeimblättrige Pflanzen. Nach den Keimblättern wachsen die ersten Laubblätter, ab diesem Zeitpunkt können die Sämlinge pikiert werden.
  • Lampionblumen: Die blaue Lampionblume vertreibt durch ihren Duft Schädlinge. Wird sie als Schädlingsprävention zwischen Pflanzen gestellt oder gesetzt, ärgert dies die Schädlinge und freut es den Gärtner!
  • Mikronährstoffe sind essentielle Spurenelemente wie Kupfer, Zink und Mangan, welche die Pflanzen zum Gedeihen brauchen. Ist ein Mangel da, zeigt die Pflanze Mangelerscheinungen und Krankheiten.
  • Nährstoffe Samen: Die Samen vieler Pflanzen enthalten einen Vorrat an Nährstoffen, welcher Energie liefert, bis die Pflanze nach Ausbildung der Blätter selber Photosynthese betreiben und somit Energie herstellen kann.
  • Organic oder Bio: Ungefähr 30 Prozent unseres Samensortiments wurde nach den Grundsätzen der Bio-Züchtung gewonnen. Sie sind entweder nach Knospe-, Demeter oder CH/EU/US-Bio zertifiziert. Daneben sind sie teilweise nach zusätzlichen Richtlinien zertifiziert, welche über die staatlichen Biorichtlinien hinausgehen. Besuchen Sie unseren Shop und achten Sie auf das Bio-Zeichen!
  • Pikieren oder Vereinzeln nennt sich das Verpflanzen von zu dicht stehenden Sämlingen auf größere Abstände. Der richtige Zeitpunkt fürs Pikieren ist gekommen, wenn sich die ersten richtigen Blattpaare zeigen. Verwenden Sie einen Pikierstab, mit welchem Sie die Sämlinge ganz vorsichtig ins neue Substrat umtopfen und anschliessend giessen.
  • Qualität steht bei uns grossgeschrieben. Wir verkaufen nur hochwertiges Saatgut, dass unsere hohen Qualitätsanforderungen erfüllen kann. Das Saagut wird fachgerecht vor Licht, Feuchtigkeit und Hitze geschützt gelagert. Alle Artikel werden sorgfältig verpackt, sodass sie unversehrt bei Ihnen zu Hause ankommen.
  • Rote Rüben sind anspruchslos und einfach zu ziehen. Vielleicht können Sie diese Kultur als Einstieg in Ihre Gärtnertätigkeit nutzen? Ab April können rote Rüben im Freiland ausgesät werden, sie können problemlos an einem halbschattigen Ort wachsen und benötigen keine zusätzliche Düngung.
  • Saatschalen werden für die Vorkultur von Sämlingen im Haus verwendet. Die Abdeckung sorgt für ein gutes Mikroklima und hält Schädlinge fern. Die größte Gefahr für die Saat – das Austrocknen – wird somit deutlich minimiert.
  • Torf wird aus Mooren gewonnen und wird im grossen Masse für die Herstellung von konventioneller Anzuchterde verwendet. Daneben wir Torf in der Anzucht auch für die Herstellung von Tontöpfchen verwendet. Aufgrund des rasanten Abbaus von Torf für die Landwirtschaft sind die Moore stark bedroht. Daher sollte jeder Hobby-Gärtner versuchen, auf torffreie Alternativen zu wechseln. Alte Eierkartons ergeben zum Beispiel perfekte Anzuchttöpfe, welche direkt mit dem Sämling umgepflanzt werden können.
  • Umtopfen: Sobald sich die ersten "normalen" Blätter zeigen, ist es Zeit für die Jungpflanzen, in grössere Töpfe umzuziehen. Denn nun brauchen die Pfanzen mehr Platz, um sich optimal entwickeln zu können. Verwenden Sie dafür einen Pikierstab und heben Sie die Sämlinge vorsichtig heraus. Verwenden Sie ab jetzt normale Blumenerde, denn nun braucht die Jungpflanze mehr Nährstoffe.
  • Vorkultur: Samen mit langer Reifezeit oder die eine höhere Temperaturen zum Keimen benötigen, zieht man bevorzugt in einer Vorkultur im Haus oder Gewächshaus an. Erst wenn der Keimling die ersten Blattpaare entwickelt hat, darf er nach draussen zügeln.
  • Wasser ist auch für Pflanzen lebenswichtig, Aussaaten dürfen niemals austrocknen. Die feuchte Erde löst die Keimung aus. Jedoch ist Staunässe Gift für die Jungpflanzen, eine gute Drainage ist wichtig.
  • Xylem nennt sich das holziges Leitgewebe in den Pflanzen, welches für den Transport von Wasser und Salzen verantwortlich ist. Das Xylem übernimmt auch die Stützfunktion der Pflanzen, ist also der von uns sichtbare Holzteil der Pflanzen. Neben dem Xylem befindet sich auch noch eine zweite Art Leitbahnen (Leitbündel) in den Pflanzen. Es ist das Phloem, welches den Transport von Zucker und Aminosäuren in der Pflanze übernimmt.
  • Ysop wird als Gewürz- oder Heilpflanze seit dem 16. Jahrhundert kultiviert. Junge Blätter werden kleingehackt in Salate und Gemüse gegeben. Wegen seinen wunderschönen blauen Blüten ist Ysop ein Schmuckstück für jeden Kräutergarten! Wir führen verschiedene Ysop-Sorten in unserem Sortiment, bestellen Sie und erfreuen Sie sich am speziellen Geschmack.
  • Zimmergewächshaus: Bestimmte Samentypen benötigen zum Keimen eine Zimmertemperatur von über 20 Grad Celsius. Dies ist am besten mit einem Zimmergewächshaus zu erreichen. Es bietet ein günstiges Mikroklima und die erforderlichen Temperaturen für die zarten Keimlinge. Ohne viel Aufwand lässt es sich aus einem Plastikbecher und Haushaltfolie einfach basteln.

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