Kräutergarten auf der Fensterbank 14.02.2018 09:28

Kräutergarten auf der Fensterbank

Die Fensterbank in der Küche eignet sich als idealer Standort für viele Kräuter.

Frische Kräuter wie Basilikum, Rosmarin, Rucola und Salbei verleihen jeder köstlichen Speise die entscheidende Geschmackskomponente. Allerdings finden diese Pflanzen nicht nur in der heimischen Küche vielfältige Verwendung, sondern werden auch als Heilkräuter seit Jahrhunderten geschätzt. Küchenkräuter entfalten ihren vollen Geschmack, wenn sie frisch geerntet werden. Wer keinen eigenen Garten sein Eigen nennt, kann viele Kräuterpflanzen problemlos in Töpfen oder Kästen auf der Fensterbank anbauen. Insbesondere mediterrane Arten bieten sich hierfür ideal an, da sie in ihren Ansprüchen recht genügsam sind. Was es bei einem solchen Kräutergarten auf der Fensterbank zu beachten gibt, erfahren Sie in den kommenden Abschnitten.

Wann erfolgt die Aussaat?

Pauschal gibt es keinen optimalen Zeitpunkt bei der Anzucht von Küchenkräutern auf dem Fensterbrett, da das Aussäen ganzjährig erfolgen kann. Lediglich im Zeitraum von November bis Januar müssen Hobbygärtner mit einem etwas schwächeren Wachstumsprozess rechnen. Wer seinen Pflanzen gern beim Wachsen "zuschauen" möchte, sollte daher ab Februar mit der Aussaat beginnen. Das heisst ab jetzt ist der optimale Zeitpunkt dafür! Insbesondere Kräuterpflanzen wie Basilikum, Rucola, Salbei und Rosmarin profitieren von diesem Aussaatmonat. Die dafür benötigten Kräutersamen können Sie bequem in unserem Shop bestellen. Unsere Sämereien sind von erstklassiger Güte und oftmals auch in Bio-Qualität verfügbar.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Für die Anzucht von Kräutern in der Küche ist selbstverständlich ein helles Fensterbrett erforderlich. Die Raumtemperatur sollte mindestens 18 °C betragen und 22 °C nicht übersteigen. Damit das Projekt "Heimischer Kräuteranbau" gelingen kann, kommt es auf den richtigen Standort an. Oregano, Salbei, Thymian und Rosmarin benötigen idealerweise eine südliche Fensterausrichtung, mindestens jedoch eine westliche. Dagegen kommen Basilikum, Schnittlauch, Liebstöckel sowie Petersilie auf Fensterbänken zurecht, die gen Osten oder Norden zeigen. Direkte Sonneneinstrahlung schadet diesen Küchenkräutern, weshalb sie ein halbschattiges Plätzchen bevorzugen. Aber auch im Schatten wachsen sie oftmals problemlos.

Was gibt es bei der Aussaat zu beachten?

Zunächst befüllen Sie die Pflanzgefäße mit hochwertiger Anzuchterde. Mediterrane Sorten brauchen einen durchlässigeren Boden. Dies erreichen Sie, wenn Sie der Erde etwas Sand beimischen. Danach werden die Kräutersamen dünn ausgestreut und etwas eingedrückt. Dunkelkeimer müssen mit einer leichten Erdschicht abgedeckt werden. Bei Lichtkeimern ist dieser Arbeitsschritt nicht nötig, da sie während der Keimphase viel Licht benötigen. Nachdem dies erledigt ist, feuchten Sie das Ganze gut an. Eine Sprühflasche leistet hierbei gute Dienste. Weniger geeignet ist eine Gießkanne, da der Wasserstrahl die Erdoberfläche aufreißen und die Sämereien leicht ausschwemmen kann. Wenn Sie die Anzuchtschalen mit einer kleinen Glasscheibe oder etwas Klarsichtfolie bedecken, entsteht genügend Luftfeuchtigkeit, sodass ein schnelles Austrocknen der Erde verhindert wird. Dennoch ist es nötig, die Pflanzen regelmäßig zu gießen – Staunässe ist aber in jedem Fall zu vermeiden. Weiterhin ist es wichtig, die Abdeckungen zyklisch für einen kurzen Zeitraum herunterzunehmen, damit eine optimale Belüftung der Setzlinge gewährleistet wird.


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