Riesenfenchel

Ferula communis

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Inhalt:
20 Korn
Aussaat:
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D
Blüte:
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D

BESCHREIBUNG

Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe zwischen 1 und 3 Metern, besitzt dicke verzweigte Stängel und besteht aus vielen doldigen Teilblütenbeständen. Sie ist im gesamten Mittelmeerraum verbreitet und hat wunderbar auffällig gelbe Blüten.

Der Riesenfenchel dient unter anderem der Schmetterlingsraupe des Korsischen Schwalbenschwanzes (Papilio hospiton Gunée) als Futter, wobei er sich generell als Insektenliebling auszeichnet. Diese Pflanze ermöglicht mit ihren Eigenschaften unseren kleineren kriechenden und geflügelten Freunden neue Lebensräume in unseren Gärten und im Freiland zu besiedeln da sie eine wichtige Nahrungsquelle darstellt. Sie ist eine wertvolle Investition in eine gesunde Gartengrundlage die sich dem Biodiversitätsgedanken widmet und ist ein kleiner nachhaltiger Beitrag zur Unterstützung der Artengemeinschaft und Vielfalt.

Der Sage nach soll Prometheus den trockenen Stängel eines Riesenfenchels verwendet haben, um aus Hephaistos' Schmiede das Feuer zu stehlen, das die Götter den Menschen vorenthalten wollten. Das leicht entzündliche Mark des Stängels schwelt langsam und verbrennt, ohne die Rinde des Stängels völlig zu zerstören. Das Mark kam zu früheren Zeiten als Zunder zum Einsatz und diente zum Transport von Glut.

Die Pflanze war auch dem Gott des Weines, Dionysos heilig. Der leichte und doch stabile Stängel wurde mit einem Pinienzapfen bekrönt. Wer dem Wein zu stark zugesprochen hatte, konnte sich ohne Verletzungsgefahr auf solche Stäbe stützen, die thyrsoi genannt wurden.

Im antiken Rom wurde der Stängel zur Züchtigung verwendet. Für die Züchtigung von Sklaven wurde er in Wasser eingeweicht und war schmerzhaft, für Kinder wurde er trocken (laut aber wenig schmerzvoll) verwendet. Das lateinischen Verb ferire (schlagen) und die lateinischen Bezeichnung der Pflanze, Ferula deuten auf diesen Zusammenhang.
Die Stängel des Riesenfenchels wurden auch für Kleinmöbel wie Hockern und Regalen genutzt, die ähnlich wie solche aus Bambus gearbeitet waren.In Italien nutzten die mittelalterlichen Benandanti die Stengel des Riesenfenchels, um gegen Hexen zu kämpfen


Kultivierung:
Die Pflanze mag durchlässiges eher kalkhaltiges Erdreich und braucht volle sonnige Standorte und eine gute Wintermulchung.



Quellen: Wikipedia u.a.

MERKMALE

Inhalt:
20 Korn  
B-Farbe:
gelb  
Bio-Label:
US-Bio  
Standort:
Sonne  
Aussaat:
März,  April,  Mai  
Höhe:
Blüte:
Juni,  Juli,  August  
Versandgewicht:
8 Gramm
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