Rauchschwalbe

Die Frühlings- und Glücksbringerin mit den langen Spiessen am gegabelten Schwanz ist die bei uns bekannteste Schwalbenart. Die Rauchschwalbe (Hirundo rustico) gehört zur Familie der Schwalben und hat Ihren Namen von Ihrer früheren Angewohnheit, ihre Nester in offenen Kaminen zu bauen. 

Die Langstreckenzieherin ernährt sich von fliegenden Insekten und ist deshalb auf offene Landschaften wie Felder und Wiesen angewiesen. Sie lebt deshalb vor allem in ländlichen Zonen unseres Mittellandes, weniger in städtischen Gebieten. Noch heute gilt sie als Glücksbringer im bäuerlichen Leben.

Rauchschwalben sind in der Schweiz regelmässige häufige Brutvögel und Durchzügler. Im Gegensatz zu unseren Nachbarländern sind sie bei uns nicht gefährdet. Trotzdem ist es wichtig, die Flugjäger zu unterstützen: Bestehende Nistplätze sollen erhalten und neue erschlossen werden. Strukturen mit einem breiten Insektenangebot sollen gefördert werden. Dazu gehören offene Wasserflächen, Baumreihen, Hecken, Hochstamm-Obstwiesen, Waldränder, Weiden und Brachen. Je mehr davon in der Umgebung vorhanden sind, desto besser ist das Nahrungsangebot für die Rauchschwalben und die Aufzucht Ihrer Jungvögel.

Obwohl Rauchschwalben orts- und nistplatztreu sind, gewöhnen sie sich problemlos an bereit gestellte künstliche Nester. Sie sind zwar gesellig aber keine Kolonienbrüter, dehalb sollten die Nester nicht direkt nebeneinander hängen, sondern im Abstand von ca. 1 m angebracht werden.

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