Schildläuse

ameiseSchadbild
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Diese saugenden Insekten bereiten vor allem an Zimmer- und Kübelpflanzen Probleme. Besonders betroffen sind Oleander, Gummibäume, Schefflera, Kakteen, Citrusarten und Palmen. Hier sind es vor allem die Weiche Napfschildlaus (Coccus hesperidum) und die halbkugelige Napfschildlaus (Saissetia coffeae). Außerdem ist an Palmen noch die Kokospalmenschildlaus (Aspidiotus destructor) zu finden.

Im Freiland treten in Mitteleuropa viele verschiedene Arten auf. So findet man an Obst- und Ziergehölzen beispielsweise die Kommschildlaus, die San-José-Schildlaus und verschiedene Napfschildläuse.

An Bäumen und Sträuchern fallen vor allem die verschiedenen Arten von Wolligen Schildläusen auf; z.B. die Hortensienwollschildlaus und die Kamelienwollschildlaus an Hortensie und Eibe oder die Ahornschmierlaus an Ahorn und Stechpalme.

Die Schildlausweibchen sind nur im ersten Larvenstadium, das mit bloßem Auge kaum zu erkennen ist, beweglich. Im Laufe ihrer Entwicklung setzen sie sich an Blättern und Trieben fest und saugen Pflanzensaft. Beine und Fühler werden zurückgebildet, so dass sie nur noch ein bräunliches Schild bilden.

Manche Arten produzieren auch große Mengen von Honigtau, auf denen sich schnell Rußtaupilze ansiedeln.

Schildlaus-Befall eindämmen

Wichtig ist, den Schildlaus-Befall frühzeitig zu erkennen. Je geringer die Population zu Behandlungsbeginn, desto höher die Erfolgschancen.

In Frage kommen hierfür Pflanzenschutzmittel, die für die Bekämpfung von Spinnmilben oder Schildläusen an Zierpflanzen geeignet sind.
In großen Schaugewächshäusern werden auch Nützlinge eingesetzt. Zur biologischen Bekämpfung der Schildläuse im Garten oder auf der Fensterbank sind sie aber nicht geeignet. 

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