Studentenblumen, auch unter dem botanischen...

Studentenblumen Samen 

Studentenblumen, auch unter dem botanischen Artnamen Tagetes bekannt, gibt es in einer Fülle von Sorten und Arten. Die beliebten Dauerblüher sind nicht nur dankbare Zierpflanzen für Blumenbeete, Balkonkästen und Kübel, sondern werden auch als Gründünger zur Bekämpfung von Wurzelnematoden eingesetzt. Ausserdem finden einige Vertreter, z.B. die Lakritz-Tagetes, auch Verwendung als Würzkraut für Salate und und Sossen. Mehr Informationen zur Anzucht, Pflege und Verwendung von Studentenblumen finden Sie hier.

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Orangegelb. Krautig aufrecht, breitverzweigt, reicher Blütenflor. Die Pflanze wird rund 35 cm hoch und ist geeignet...

Studentenblumen, auch unter dem botanischen Artnamen Tagetes bekannt, gibt es in einer Fülle von Sorten und Arten. Die beliebten Dauerblüher sind nicht nur dankbare Zierpflanzen für Blumenbeete, Balkonkästen und Kübel, sondern werden auch als Gründünger zur Bekämpfung von Wurzelnematoden eingesetzt. Ausserdem finden einige Vertreter, z.B. die Lakritz-Tagetes, auch Verwendung als Würzkraut für Salate und und Sossen. Mehr Informationen zur Anzucht, Pflege und Verwendung von Studentenblumen finden Sie hier.

Herkunft und Botanik

Die mehr als 50 bekannten Arten der Gattung Tagetes stammen alle aus Zentral- und Südamerika. Schon die Azteken nutzten die getrockneten Blätter von T. lucida als halluzigene Droge. Die bei uns kultivierten Arten sind i.d.R. Hybriden von T. patula, T. erecta und T. tenuifolia. Die Stammformen unserer heutigen Sorten kamen im 16. Jahrhundert nach Europa.

Wann die Studentenblumen die Gärten und Balkone erobert haben ist unklar. Es liegt allerdings nahe, dass erst die Entstehung von grösseren Zierpflanzengärtnereien mit beheizbaren Gewächshäusern in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts massgeblich zur heutigen Bedeutung der beliebten Pflanzen beigetragen hat.

Besonders dekorative und grosse Blüten bieten viele Sorten der meist gefüllt blühenden Tagetes erecta. Blüten dieser Art eignen sich bei entsprechender Grösse auch als Schnittblume. Sie wachsen aufrecht buschig und lassen sich daher auch gut für die Bepflanzung von Kübeln und Balkonkästen verwenden. Tagetes tenuifolia wachsen buschiger und haben schmale Blätter und kleine, meist ungefüllte Blüten. Insgesamt wirkt diese Tagetesart filigraner als T. erecta und T. patula. Tagetes patula besitzt kleinere Blüten, je nach Sorte gefüllt oder ungefüllt.

Neben diesen häufig im Garten verwendeten Tagetes-Hybriden gibt es auch botanische Raritäten, wie die Lakritz-Tagetes (Tagetes filifolia) oder die auch als Winter-Estragon oder Yahutli bezeichnete Tagetes lucida. Einen Überblick über die Vielfalt der Tagetesarten bietet der Beitrag zu Tagetes in Wikipedia. Eine weitere botanische Rarität aus Südamerika ist Tagets minuta. Die Pflanzen erreichen eine Wuchshöhe bis zu 2 m. Unter dem Namen Huacatay wird die Pflanze z.B. in Peru als Gewürz verwendet.

Alle bei uns kultivierten Tagetesarten sind frostempfindlich, blühen aber willig bis zum Herbst.

Sorten

Tagetes erecta

Diese Studentenblume bildet meist recht grosse, kugelige Blüten. Die Pflanzen wirken im Wuchs kräftig und etwas starr. Es gibt Sorten mit orangener Blüte, z.B. 'Orange Ball'. Cremfarbene Blüten haben 'Schneeball' oder 'Arctic'. Strahlend gelb blühen 'Mondlicht' und 'Sonnenschein'. Ausserdem gibt es Farbmischungen wie 'Spinning Wheels' und 'Chamion F1'.

Die grossblumigen Studentenblumen können auch zum Gelbfärben von Naturfasern und Lebensmitteln verwendet werden. Dazu werden die Blüten nach dem Pflücken getrocknet.

Tagetes patula

Diese Sorten wachsen buschig kompakt und tragen viele flach gewölbte Blüten. Es gibt Sorten und Sortenmischungen mit gefüllten ('Durango Tangerine F1', 'Honeycomb'), halb gefüllten ('Bolero') und ungefüllten Blüten ('Ehrenlegion', 'Disco').

Tagetes patula wird auch zur Bekämpfung bodenbürtiger Nematodenarten eingesetzt. Die Wurzelausscheidungen der Pflanzen können die Anzahl von einigen wenigen schädlichen Fadenwürmern deutlich reduzieren. Eine häufig genannte positive Wirkung auf die Bodengesundheit im allgemeinen besteht allerdings nicht.

Tagetes tenuifolia

Hier überwiegen Sorten mit ungefüllten kleinen Blüten in gelb, orange und rot. Höhen bis zu 40 cm erreichen 'Von Erswil' oder 'Lemon Gem'. Kleiner bleiben 'Ursula', 'Gnom' und 'Paprika'.

Diese Studentenblumen sind auch essbar, so lassen sie sich z.B. als Gewürz oder dekorative Salatbeigabe verwenden. 'Gewürztagetes' erinnert im Geschmack an Mandarinen.

Kulturansprüche

Tagetes sind relativ anspruchslose Pflanzen, die auf fast allen Böden gut gedeihen, sofern sie ausreichend Licht bekommen. In feuchten kühlen Sommern leiden vor allem die gefüllten Blüten unter Fäulen. Bei den dicht und buschig wachsenden Tagetes tenuifolia kann es in solchen Sommern auch zum Absterben von Trieben kommen. Am besten man wählt einen sonnigen und luftigen Standort. Die Pflanzen wachsen und blühen auch im Halbschatten, entwickeln sich hier aber nicht so gut. Alle Tagetes sind ausgesprochen frostempfindlich. Bis zur ersten Frostnacht im Herbst blühen sie aber unermüdlich und trotzen auch niedrigen Temperaturen recht gut. Im Frühjahr keimen und wachsen sie bei Temperaturen zwischen 15 und 20°C.

Anzucht von Studentenblumen (Direktsaat im Freiland)

Studentenblumen können ab Mitte, besser Ende April direkt an Ort und Stelle ausgesät werden. Allerdings muss man dafür sorgen, dass sie bei leichten Frostnächten keinen Schaden nehmen, indem man sie mit einem Frostschutzvlies abdeckt.

Bei Direktsaat ins Beet ist ein Reihenabstand von 15 bis 20 cm empfehlenswert. Mit einem Kantholz lassen sich Rillen in die Erde ziehen oder drücken. In der Reihe wird im Abstand von ungefähr 5 cm je ein Korn abgelegt. Anschliessend wird mit der Hand oder einer Pflanzkelle die Rille mit nur wenig Erde abgedeckt, leicht angedrückt und vorsichtig z.B. mit einer Gewächshausgiesskanne angegossen. Wenn alle Samen aufgegangen sind, kann später vereinzelt werden, damit die Pflanzen genügend Raum haben um, sich zu entwickeln.

Anzucht von Tagetes in Töpfen oder Schalen

Wer Wert auf eine möglichst frühe Blüte legt und sicher gehen will, dass die Pflanzen vor Frostnächten geschützt sind, kann die Blumen auch in Töpfen oder Schalen vorziehen Am besten verwendet man dafür Aussaatschalen, die mit einem speziellen Anzuchtsubstrat gefüllt werden.

Die dünnen, langen Samen werden in einer Reihe abgelegt oder gleichmässig über die ganze Fläche verteilt. Anschliessend wird mit einer feinen Schicht des Substrates abgesiebt und mit einem Drucksprüher, z.B. Drucksprüher Felco oder Sprühgerät Superstar, befeuchtet.

Bei Zimmertemperatur keimen die Samen willig. Sobald beide Keimblätter entfaltet sind, werden die Pflänzchen z.B. mit einer Pikierhilfe oder einem Pikierstab in Pflanzschalen oder kleine Pflanztöpfe verpflanzt. Besonders geeignet sind dafür z.B. Anzuchttöpfe aus verrottbarem Material, die direkt mit Topf in die Erde gesetzt werden können. So wachsen die Pflanzen besonders schnell an und der so genannte Pflanzschock wird vermieden.

Wer über ein Frühbeet oder ein Gewächshaus verfügt, kann die Jungpflanzenanzucht auch dort in so genannten Saatbeeten durchführen. Tagetes bilden i.d.R. kräftige Wurzelballen, so dass sich die Pflanzen später gut umsetzen lassen.

Pflanzung

z Ab Mitte Mai können die Jungpflanzen dann ins Beet oder den Balkonkasten gepflanzt werden. Das Setzen der Jungpflanzen erfolgt am besten mit einer Pflanzkelle. Für die grösseren Tagetessorten mit einer Wuchshöhe bis zu 60 cm empfiehlt sich ein Pflanzabstand von mindestens 25 x 25 cm. Bei kleineren Sorten kann der Abstand verringert werden.

Pflege

Damit die Pflanzen zügig wachsen, ist regelmässiges Bewässern nötig. Unkräuter zwischen den Pflanzen behindern das Wachstum der Kulturpflanze. Am besten entfernt man sie durch Jäten. In der Regel reicht eine Kompostgabe vor dem Pflanzen, bzw. eine leichte Düngung mit einem organischen Dünger.

Für eine lange und üppige Blüte sollten verwelkte Blüten regelmässig entfernt werden. So wird die Samenbildung unterbunden und die Bildung neuer Blüten angeregt. Wenn im Hochsommer die feintriebigen Tagetes tenuifolia auseinanderfallen, kann ein leichter Rückschnitt die Bildung neuer Triebe und Blüten begünstigen.

Mass­nahmen gegen Krank­heiten und Schädlinge

In der Regel ist der Anbau von Tagetes unproblematisch. In der Anzuchtphase und bei feuchter Sommerwitterung können Nacktschnecken Probleme bereiten. Weitere Schädlinge treten normalerweise nicht auf. Während feuchter Witterungsphasen kann es zu Grauschimmelbildung an den Blüten kommen. Betroffene Blüten entfernt man am besten mit der Schere.

In einigen Online-Fachartikeln werden verschiedene Blattflecken- und Fäuleerreger beschrieben. Bei der Kultur unter mitteleuropäischen Klimabedingungen spielen diese Krankheiten allerdings keine bedeutende Rolle.