Birnen liefern saftig-süsse Früchte...

BirnbĂ€ume – Pflanzen im Topf

Birnen liefern saftig-sĂŒsse FrĂŒchte mit feinem Aroma und gehören zu den beliebtesten ObstbĂ€umen. Unser Sortiment umfasst bewĂ€hrte Tafelbirnen fĂŒr den Frischverzehr und traditionelle Mostbirnen. ErhĂ€ltlich vom stattlichen Hochstamm bis zum platzsparenden SĂ€ulen- und Spalierobst – ideal auch fĂŒr kleine GĂ€rten und GefĂ€sse. Wer einen Birnbaum kaufen möchte, erhĂ€lt bei uns robuste, ertragreiche BĂ€ume aus geprĂŒfter Schweizer GĂ€rtnerqualitĂ€t, viele davon auch als BirnbĂ€umchen im Topf fĂŒr Terrasse und Balkon.

SĂ€ulenbirne DecoraÂź Pflanze
Pyrus communis, Pflanze im Container (C)
TOPFGARTEN
SĂ€ulenbirne DecoraÂź Pflanze
Pyrus communis, Pflanze im Container (C)
TOPFGARTEN
  • Sofort verfĂŒgbar
Der SĂ€ulenbirne DecoraÂź bietet sĂŒsse FrĂŒchte und ist dabei geeignet fĂŒr die Topfkultur. Die...
CHF 106.00 *

HÀufige Fragen rund um BirnbÀume

Die Birne ist anspruchsvoller als der Apfel: Sie will es wĂ€rmer, sie verzeiht schwere Böden schlechter, und beim Erntezeitpunkt entscheiden wenige Tage ĂŒber Genuss oder EnttĂ€uschung. DafĂŒr wird sie an der Hausmauer zum SchmuckstĂŒck. Hier finden Sie die Antworten zu Sortenwahl, Befruchtung, Ernte und Standort.

Entscheidend ist die Erntezeit, denn sie bestimmt, wie lange Sie etwas von der Ernte haben. Sommerbirnen wie FrĂŒhe von TrĂ©voux, FrĂŒhe Morettini und Clapps Liebling reifen ab Juli und mĂŒssen innerhalb weniger Tage gegessen werden. Herbstbirnen wie Gute Luise, Schmelzende von Thirriot, Williams Christbirne und Rote Williams folgen im August und September – Williams ist zugleich die klassische Sorte fĂŒr Destillate und zum Einmachen. FĂŒr die Lagerung bis in den Winter wĂ€hlen Sie ConfĂ©rence, Alexander Lucas, Kaiser Alexander, Comice oder Concorde. Die alte Schweizer Schweizerhose mit ihrer gestreiften Schale ist eher eine Koch- und Mostbirne als eine Tafelfrucht.

In der Regel ja. Die meisten Birnensorten sind selbstunfruchtbar und brauchen eine zweite Birnensorte, die zeitgleich blĂŒht. Wichtig: Nur Birnen befruchten Birnen – ein Apfelbaum nebenan hilft nicht, da beide Arten botanisch nicht kreuzbar sind. Eine Nashi kann dagegen als Befruchter dienen, wenn sich die BlĂŒtezeiten ĂŒberschneiden. ConfĂ©rence ist ein Sonderfall: Sie setzt auch ohne BestĂ€ubung FrĂŒchte an, diese bleiben dann allerdings schmaler und kernlos, und der Ertrag fĂ€llt deutlich geringer aus als mit Partner. Wo nur ein Baum Platz hat, ist unser Duo-Birnbaum ConfĂ©rence + Williams die einfachste Lösung.

Das ist die wichtigste Frage bei Birnen – und die, bei der am meisten schiefgeht. Anders als Äpfel dĂŒrfen Birnen nicht am Baum ausreifen. Wer wartet, bis die Frucht weich ist, erntet ein mehliges, innen bereits braunes KerngehĂ€use. Geerntet wird bei PflĂŒckreife: Die Grundfarbe schlĂ€gt von GrĂŒn nach GelbgrĂŒn um, und die Frucht löst sich beim leichten Anheben und Drehen vom Zweig. Danach reift sie im Haus nach – Sommerbirnen innerhalb weniger Tage bei Zimmertemperatur, Lagerbirnen ĂŒber Wochen bis Monate im kĂŒhlen Keller. Kontrollieren Sie eingelagerte Birnen regelmĂ€ssig, denn der Übergang von genussreif zu ĂŒberreif dauert nur wenige Tage.

Birnen wachsen von Natur aus aufrecht und bilden verlĂ€sslich kurze Fruchttriebe – deshalb lassen sie sich leichter in die FlĂ€che erziehen als die meisten anderen Obstarten. Ein Spalier braucht nur etwa 40 bis 50 Zentimeter Tiefe und nutzt die WĂ€rme einer SĂŒd- oder Westwand, was der wĂ€rmeliebenden Birne zusĂ€tzlich entgegenkommt. Entsprechend gross ist der Anteil an SpalierbĂ€umen in unserem Birnensortiment. Wo auch dafĂŒr der Platz fehlt, bleiben die SĂ€ulenbirnen Condora und Decora sowie die Zwergbirne Sweet Dwarf, die alle im KĂŒbel gezogen werden können.

Feuerbrand ist eine Bakterienkrankheit, die Kernobst und verwandte Ziergehölze befĂ€llt – Birne, Apfel, Quitte, aber auch Cotoneaster und Feuerdorn. Typisch sind schlagartig welkende, schwarzbraun verfĂ€rbte Triebspitzen, die sich hakenförmig nach unten krĂŒmmen, als wĂ€ren sie verbrannt. Die Birne gilt als besonders anfĂ€llig. Vorbeugen heisst: Sorten mit guter WiderstandsfĂ€higkeit wĂ€hlen – in unserem Sortiment ist das vor allem Harrow Sweet –, nicht ĂŒbermĂ€ssig stickstoffbetont dĂŒngen und Schnittwerkzeug desinfizieren. Bei Verdacht auf Befall wenden Sie sich an die kantonale Fachstelle fĂŒr Pflanzenschutz, bevor Sie selbst schneiden.

Die Birne stammt aus wĂ€rmeren Regionen als der Apfel und braucht entsprechend mehr: einen vollsonnigen, windgeschĂŒtzten Platz und einen tiefgrĂŒndigen, durchlĂ€ssigen Boden. Schwere, staunasse Lehmböden vertrĂ€gt sie deutlich schlechter als der Apfel, ebenso kalkreiche Böden – dort zeigt sie leicht Blattaufhellungen. Da Birnen frĂŒher blĂŒhen als Äpfel, sind sie stĂ€rker durch SpĂ€tfrost gefĂ€hrdet; Senken und Kaltluftlagen sollten Sie deshalb meiden. In raueren oder höheren Lagen ist ein Spalier an einer SĂŒdwand oft der einzige Standort, an dem eine Birne zuverlĂ€ssig ausreift.