Blütenendfäule 

Blütenendfäule an Tomaten

Blütenendfäule an Tomaten 

Blütenendfäule an Tomaten

Blütenendfäule an Tomaten 

Blütenendfäule an Tomaten

Blütenendfäule an Tomaten 

Bilden sich dunkelgraue oder auch bräunliche Flecken an der Blütenansatzstelle der Tomatenfrucht handelt es sich i.d.R. um die Symptome der Blütenendfäule. Diese Trockenfäule entsteht nicht durch Pilze oder Bakterien. Es handelt sich vielmehr um eine Ernährungsstörung auf Grund eines Calciummangels in der Frucht. Meist liegt allerdings kein Mangel des Nährstoffs im Boden vor, sondern die Ursache für die Blütenendfäule ist ein ungleichmässiger Calciumtransport in der Pflanze. So kann es sein, dass bei hoher Luftfeuchte, zu geringer Wasserversorgung und noch anderen, ungeklärten Ursachen, die Früchte nicht ausreichend mit dem Nährstoff versorgt werden.

Als besonders anfällig für diese physiologische Störung gelten Flaschen- oder Romatomaten vom Typ 'San Marzano' und grossfüchtige Sorten, wie beispielsweise 'Berner Rosen' oder 'Ochsenherz'.
Entfernt man die trockenfaulen Stelle am Blütenansatz, können die Tomaten gegessen werden.

Auch Pepperoni und Auberginen leiden gelegentlich unter Blütenendfäule, die leicht mit Sonnenbrand verwechselt werden kann, der allerdings meist an der sonnenzugewandten Seite der Frucht auftritt.

Massnahmen gegen die Blütenendfäule

Leider ist es schwierig die Blütenendfäule bei anfälligen Sorten zu verhindern. Generell sollte für eine ausgewogene Bewässerung gesorgt werden. Eine Düngung über das Blatt mit speziellen Calciumdüngern wird gelegentlich empfohlen, zeigt in der gärtnerischen Praxis jedoch meist keine ausreichende Wirkung gegen die Blütenendfäule.

Tritt die Störung über mehrere Jahre immer wieder auf, ist ein Sortenwechsel ratsam.