QuittenbĂ€ume â Pflanzen im Topf
Die Quitte ist ein traditionsreicher, dekorativer Obstbaum mit duftenden FrĂŒchten, die sich hervorragend zu Gelee, Mus und Most verarbeiten lassen. Wir fĂŒhren aromatische Apfel- und Birnenquitten, die im Herbst goldgelb heranreifen. Die robusten, pflegeleichten BĂ€ume sind anspruchslos und eine schöne Bereicherung fĂŒr jeden Garten. Wer einen Quittenbaum kaufen möchte, erhĂ€lt bei uns krĂ€ftige, winterharte BĂ€ume aus geprĂŒfter Schweizer GĂ€rtnerqualitĂ€t â ein Klassiker fĂŒr den traditionellen Naschgarten.
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HÀufige Fragen rund um QuittenbÀume
Kann man Quitten roh essen?
In der Regel nicht. Das Fruchtfleisch der Quitte (Cydonia oblonga) ist hart, herb und sehr gerbstoffreich â erst durch Kochen entfaltet sich das typische, intensiv blumige Aroma. Unterschieden werden zwei Gruppen: Apfelquitten sind rundlich, fester und sĂ€urebetont, Birnenquitten wie Vranja sind lĂ€nglich, weicher und milder, weshalb sie sich leichter verarbeiten lassen. Einzelne neuere Sorten sind so mild, dass sie vollreif auch roh probiert werden können â bei Cydora Robusta wird das ausdrĂŒcklich erwĂ€hnt. Der flaumige Pelz auf der Schale wird vor der Verarbeitung mit einem Tuch abgerieben, da er bitter schmeckt.
Braucht ein Quittenbaum einen Befruchter?
Nein. Quitten sind selbstfruchtbar und tragen als einzelner Baum zuverlĂ€ssig â einer der grossen Vorteile gegenĂŒber Apfel und Birne, wo immer eine zweite Sorte nötig ist. Ein zweiter Quittenbaum in der NĂ€he kann den Ertrag leicht erhöhen, ist aber nicht erforderlich. Praktisch ist ausserdem die spĂ€te BlĂŒte im Mai: Sie liegt nach den Eisheiligen und damit meist ausserhalb der SpĂ€tfrostgefahr, was die Quitte auch fĂŒr rauere Lagen interessant macht, in denen frĂŒh blĂŒhende Obstarten regelmĂ€ssig ausfallen.
Wann erntet man Quitten und was macht man daraus?
Quitten werden spĂ€t geerntet, meist von Mitte Oktober bis Anfang November. Reif sind sie, wenn die Grundfarbe von GrĂŒn nach Goldgelb umgeschlagen ist, der Pelz sich leicht abreiben lĂ€sst und die FrĂŒchte intensiv duften. Ernten Sie vor den ersten stĂ€rkeren Frösten, denn gefrorene Quitten werden im Lager rasch braun. Klassisch verarbeitet werden sie zu Gelee â Quitten sind von Natur aus sehr pektinreich und gelieren zuverlĂ€ssig ohne Zusatz â ausserdem zu Quittenbrot, Mus, Chutney, Kompott und Likör. Ungeschnitten und kĂŒhl gelagert halten sie mehrere Wochen und parfĂŒmieren dabei den ganzen Raum.
Wie gross wird ein Quittenbaum und welchen Standort braucht er?
Die Quitte bleibt von Natur aus klein: Als Niederstamm erreicht sie meist nur drei bis fĂŒnf Meter und wĂ€chst breit ausladend, oft mehrstĂ€mmig. Damit ist sie eine der wenigen Obstarten, die auch in kleineren GĂ€rten ohne stĂ€ndigen RĂŒckschnitt auskommt. Sie will einen vollsonnigen, warmen und windgeschĂŒtzten Platz, damit die FrĂŒchte ausreifen. Der Boden soll tiefgrĂŒndig, humos und gleichmĂ€ssig feucht sein â Quitten wurzeln flach und reagieren empfindlich auf Trockenheit, vertragen aber auch keine dauerhafte StaunĂ€sse. Stark kalkhaltige Böden mag sie nicht. Geschnitten wird sparsam, im SpĂ€twinter.
Welche Krankheiten treten bei Quitten auf?
Die hĂ€ufigste ist die QuittenblattbrĂ€une, ein Pilz, der ab dem Sommer braune Blattflecken verursacht, zu frĂŒhem Blattfall fĂŒhrt und den Baum ĂŒber die Jahre schwĂ€cht. Vorbeugend hilft ein luftiger Standort, das Entfernen des Falllaubs â und vor allem die Sortenwahl: Cydora Robusta wurde gezielt auf WiderstandsfĂ€higkeit gegen diese Krankheit selektiert. Daneben gehört die Quitte wie Birne und Apfel zu den Wirtspflanzen des Feuerbrands und gilt als besonders anfĂ€llig. Typisch sind schlagartig welkende, schwarzbraun verfĂ€rbte Triebspitzen. Bei Verdacht wenden Sie sich an die kantonale Fachstelle fĂŒr Pflanzenschutz, bevor Sie selbst schneiden.