Anzuchttöpfe

Anzuchttöpfe

Wer Gemüse und Blumen selbst anzieht kann frei aus dem riesigen Sorten­angebot wählen und ist nicht auf das oftmals einge­schränkte Jung­pflanzen­angebot des Garten­fach­handels ange­wiesen. Ausser­dem lässt sich dabei auch noch Geld sparen und es bereitet Freude zuschauen, wie sich aus einem winzigen Samenkorn eine kräftige Jung­pflanze entwickelt. Eigent­lich ist es auch gar nicht schwer, seine eigenen Tomaten, Paprika oder Salat­jung­pflanzen heranzu­ziehen. Genau genommen braucht es nur drei Dinge: Anzucht­töpfe oder Anzucht­schalen, ein geeig­netes Substrat und einen möglichst hellen und warmen Standort.

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Untersetzer für Anzuchtplatten
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Die ver­schie­denen Anzucht­töpfe

Anzucht­töpfe gibt es aus unter­schied­lichem Material in runder oder vier­eckiger Form und in mehreren Grössen. Zwei verschie­dene Grund­typen werden unter­schieden.

Töpfe aus ver­rott­baren Materi­alien

Diese Töpfe haben den Vorteil, dass die darin gezogenen Jung­pflanzen später zusammen mit dem Topf gepflanzt werden können. So wird ein optimales Anwachsen ohne den so genannten Pflanz­schock garan­tiert. Die im Shop erhält­lichen Anzucht­töpfe sind torf­frei. Sie werden aus Kokos- oder Zellu­lose­fasern herge­stellt. Vor der Aussaat oder dem Pikieren werden sie mit einem Anzucht­substrat gefüllt. Die Wurzeln können nach dem Pflanzen problem­los durch den Topf in die Erde wachsen.

Noch ein­facher geht es mit den praktischen, runden Kokos­quell­tabletten. Sie gibt es in unterschiedlichen Grössen mit 35, 36 oder 70 mm Durch­messer.

Nach dem Wässern der Tablette entsteht ein fester, zylin­drischer Ballen, in den gesät wird. Zum Auf­stellen der «Quell­töpfe» eignen sich unge­lochte Aussaat­schalen oder Unter­setzer in Schalen­form.

Für grössere Pflanzen gibt es Anzucht­blöcke in Würfel­form.

Töpfe und Anzucht­platten aus Kunst­stoff

Bis in die 60er-Jahre des letzten Jahr­hunderts waren Ton­töpfe die üblichen Pflanz­gefässe. Im Laufe der vergangenen Jahr­zehnte wurden sie zunehmend von Kunst­stoff­töpfen abgelöst.
Anfangs waren diese, gern auch als Plastik­töpfe bezeich­neten Gefässe, bei Hobby­gärtne­rinnen und Hobbygärt­nern nicht so beliebt. Inzwischen haben sich die leichten und gut zu reini­genden Kunst­stoff­töpfe durchge­setzt. Sie verkalken nicht und lassen sich problem­los viele Jahre lang immer wieder neu verwenden und platz­sparend lagern. Ausserdem haben sie den Vorteil, dass sie kein Wasser durch die Topfwand verduns­ten und somit weniger gegossen werden muss.

Kunst­stoff­töpfe gibt es in unter­schied­lichen Grösse sowie in runder und quadra­tischer Form. Auf das Pflanzen­wachs­tum hat die Form keinen nennens­werten Einfluss. Quadra­tische Töpfe nutzen die Stell­fläche besser aus und lassen sich auch leichter giessen.

Wer grössere Mengen an Jung­pflanzen, z.B. von Sommer­blumen, Salat, Kohl oder anderen Gemüse­arten heran­ziehen möchte kann auch die prak­tischen Multi­topf­platten nutzen, die es eben­falls in runder und quadra­tischer Topf­form gibt.

Gefüllt werden die Topf­platten eben­falls mit einem Anzucht­substrat. Stehen sie beim Giessen in einer Anzucht­schale oder einem passenden Unter­setzer, bleiben Fenster­bank oder Tisch trocken.

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