Hohltaube

Die einheitlich blaugraue Hohltaube mit dem schillernden grünen Fleck an den Halsseiten sieht der Strassentaube zum Verwechseln ähnlich. Die Hohltaube (Columba oenas) ist aber ein klassischer Waldvogel, die Strassentaube gehört ins Bild der Städte!

Die Hohltaube ernährt sich von Sämereien, Früchten, Keimlinge und jungen Trieben. 

Laub- und Mischwälder, Allen und Parks mit einem alten Baumbestand machen den Lebensraum und das Bruthabitat der Hohltaube aus.

Der zur Famile der Tauben gehörende Vogel ist ein Standvogel und Kurzstreckenzieher. Ist es der Hohltaube im Winter zu kalt bei uns, dann kann man sie in Südfrankreich, Spanien, Portugal oder Italien antreffen.

Die Hohltaube brütet in Baumhöhlen in Wäldern, vorzugsweise in alten Schwarzspechtlöchern. Sie ist ein regelmässiger, spärlicher Brutvogel und Durchzügler, seltener ein Wintergast.

Die Bestände zeigen seit den letzten Jahren ein stetiges Wachstum, sie ist deshalb nicht gefährdet. Trotzdem ist die Zerstörung von potentiellen Brutbäumen ein grosses Problem. Durch eine extensivere Nutzung der Landschaft, eine naturnahe Bewirtschaftung der Wälder sowie die Anbringung von künstlichen Nisthilfen kann der Bruterfolg der scheuen Vögel gefördert werden!
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