Eulenhöhle Nr. 5

mit Marderschutz

122.85 CHF

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BESCHREIBUNG

Nicht nur aus Gründen der Artenvielfalt sondern Beispielsweise auch zur Mäusebekämpfung ist das Aufhängen von Eulenhöhlen in Park- und Forstanlagen sehr beliebt. Die Eulenhöhle Nr. 5 ist ein Ersatz für grossräumige Spechthöhlen wie sie z.B. in alten Bäumen vorkommen. Als Nachmieter trifft man hier oft auch andere Tierarten, wie z.B. Eichhörnchen. Spechte wiederum nutzen diese Nisthöhlen gelegentlich als Übernachtungshöhle, aber zum Brüten wird jedes Jahr eine neue Spechthöhle in Bäumen herausgezimmert.

Die Nisthöhle Nr. 5 hat eine Marderschutzvorrichtung aus verzinktem Metallblech. Der Marderschutz wird an die Holzbeton-Vorderwand geschraubt (Lieferung teilmontiert). Die Vorderwand der Eulenhöhle ist für Kontroll- und Reinigungszwecke herausnehmbar.

Tipp: Es erfolgt eine schnellere Belegung wenn in die vorgeformte Bodenmulde eine kräftige Schicht Hobelspäne, Holzmull gestreut wird.

Nisthöhle Bewohner: Waldkauz, Hohltaube, Dohle. Gebietsweise auch Schellente und Gänsesäger.
Brutinnenraum: Durchmesser 20 cm.
Fluglochweite: 110 x 120 mm.
Aufhängehöhe: 4 bis 6 m.
Aussenmasse: Durchmesser 25 x H 44 cm.
Material: Die Nisthöhle ist aus atmungsaktivem SCHWEGLER-Holzbeton. Aufhängebügel Stahl, verzinkt.
Gewicht: ca. 10,2 kg.
Lieferumfang: Nisthöhle, Aufhängebügel, Halteklotz und Alunägel.

Montage Nr. 5 mit Marderschutz
Montage Nr. 5 mit Marderschutz


Aufhängung von grössere Nisthöhlen
Die Aufhängehöhe sollte etwa 4 bis 6 m betragen. Hier erfolgt die Annahme schneller, wenn in die vorgeformte Bodenmulde eine grössere Schicht Hobelspäne, Holzmull oder gewaschener Sand gestreut wird (nicht bei Dohle). Für Hohltauben oder Rauhfuss- und Waldkauz ist es ratsam auf einer Fläche von 50 ha ein bis zwei Höhlen aufzuhängen. Dies ist dann ein Minimum an Nisthöhlen, um die dann im Frühjahr i.d.R. heftig konkurriert wird. Eine Erhöhung der Nisthöhlendichte verspricht einen grösseren Erfolg zur Vorbeugung gegen 'Schadinsekten'.

Anzahl der Nisthöhlen pro Hektar und Verteilung
Die Zahl der Nisthöhlen ist immer abhängig vom jeweiligen Lebensraum. In Gärten kann bei Nistplatzmangel an jedem zweiten Baum eine Nisthöhle aufgehängt werden. Es gibt keinen Mindestabstand für Vögel. An einem Baum können zwei Meisenpaare problemlos in direkter Nachbarschaft zueinander brüten, denn die Vögel bestimmen je nach Nahrungsangebot und Jahreszeit ihren Mindestabstand zueinander selbst. In Wäldern können je nach Alter und Art der Bäume und Nahrungsgrundlage ('Schädlingsbefall') zwischen 1 bis 40 Nisthöhlen je Hektar (= 100 x 100 m) hängen.
Die Nisthöhlentypen bzw. Fluglochweiten können wie folgt verteilt werden, wenn noch keine Erfahrungswerte vorliegen:
» 60 % der Nistkästen mit Fluglochdurchmesser 32 mm oder oval.
» 20 % Fluglochdurchmesser 26 bzw. 27 mm.
» 20 % sollten sich aus Baumläufer- und Halbhöhlen- oder Nischenbrüterhöhlen zusammensetzen.

Hinweis: Es sollten nicht alle Nisthöhlen zur Jungenaufzucht besetzt sein, da ein grosser Teil als Übernachtungsquartier oder Nahrungsdepot genutzt wird. Erst wenn in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren in etwa 60 bis 70% Nester gefunden werden, ist eine optimale Sättigung mit Nisthöhlen erreicht.

Allgemeines zur Aufhängung von Nisthöhlen
Himmelsrichtung: Das Flugloch sollte etwa nach Südosten gerichtet sein. An windgeschützten Aufhängeplätzen oder in Siedlungen ist dies aber nicht immer zwingend notwendig. Bei grösseren Fluglochweiten (z. B. ab 45 mm) auf eine wetterabgewandte Position achten.
Reinigung: Die Reinigung, d. h. das restlose Entfernen des alten Nestes, kann in Gärten und Wäldern von Mitte September an erfolgen. Kratzen Sie das alte Nest bitte nur heraus. Die Verwendung eines Sprays oder ähnliches ist normalerweise nicht notwendig. Falls der Kasten extrem verschmutzt oder mit Parasiten besetzt war, empfiehlt sich das Ausspülen der Nisthöhle mit kaltem oder heissem Wasser und ggf. biologisch abbaufähiger Seifenlauge.
Befestigung: SCHWEGLER-Nisthöhlen zur Stammbefestigung (meist erkennbar an ihrer braunen oder schwarzen Farbe) werden mit einem speziellen forstgeprüften Alunagel geliefert, der den Baum nicht schädigt, wie z. B. Kupfer- oder Stahlnägel. Auch das Sägeblatt im Sägewerk oder die Kette der Motorsäge wird nicht beschädigt und Verletzungen so vermieden. Durch den glatten Schaft und Rostbeständigkeit kann er auch nach Jahren wieder entfernt werden und es entsteht nur eine marginale, punktuelle Stammnarbe. Alunägel an Baumstämmen nur bis zu zwei Drittel einschlagen, so kann der Baum wachsen. Ungefähr alle fünf Jahre den Nagel etwas herausziehen. Die Nisthöhlen können ohne Entfernen des Nagels jederzeit an- und abgehängt werden.
Fremdbelegung: Durch die akute Wohnungsnot in unseren ausgeräumten und bewirtschafteten Landschaften kann es vorkommen, dass Nisthöhlen von ganz anderen Arten als ursprünglich vorgesehen, besiedelt werden, wie z. B. Hummeln, Wespen, verwilderten Bienen, Hornissen, Bilchen wie z. B. Siebenschläfer oder Haselmaus. Diese verdienen ebenso Schutz, bitte lassen Sie diese unbeschadet in den Nisthöhlen. Hängen Sie statt dessen zusätzlich für diese Tiere weitere ggf. spezielle Nisthöhlen auf.
Neue Nisthöhlen: Diese sollten am besten im Herbst aufgehängt werden, da sie im Winter den Vögeln als Nachtquartiere dienen. Dieser Schutz vor Zugluft und Kälte ist, noch stärker als eine Fütterung, ein wichtiger Faktor für das Überleben in strengen Wintern.





Bilder: copyright  Schwegler GmbH.

MERKMALE

Artikelnummer:
schwe_184
Farbe:
braun  
Geeignet für:
Masse:
Versandgewicht:
8.2 kg
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