Waldkauz

Waldkauz Waldkauz
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Hu-hu-hu-huhuuu tönt es im Herbst und Winter aus dem Wald! Es ist der schaurig heulende Balzruf des Waldkauzes (Strix aluco). Zwar ist der zu den Ohreulen und Käuzen gehörende Jäger oftmals in Gruselfilmen und Krimis zu hören, doch ist das Käuzchen in Realität ein friedliches Wesen mit grossen Knopfaugen, welches nur Kleinsäugern und Vögeln gefährlich werden kann!

Tagsüber döst der nachtaktive Kauz meist vor seiner Baumhöhle im Wald, Kulturland und Siedlungen, gut getarnt mit seinem rindenfarbigen Gefieder. Nach Sonnenuntergang geht der geräuschlos fliegende Jäger auf Jagd nach Mäusen, Maulwürfen und Co.

Aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit bezüglich Nahrung und Brutplatz ist der Waldkauz ist bei uns ein verbreitet brütender Jahresvogel und deshalb nicht gefährdet. Trotzdem sind Schutzmassnahmen nötig, damit wir die schönen Rufe des Käuzchens auch in Zukunft noch hören. 

Der Schutz von Höhlenbäumen ist dabei erste Priorität, kommt es doch häufig zu Konkurrenz um die Nisthöhlen mit anderen Höhlenbewohnern wie Waschbär und sonstige Nesträuber. Hilfreich ist die Anbringung von speziellen Nistkästen, welche Brutpaaren als gemütliches Daheim für die Waldkauzästlinge dienen.  
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