Hundertfüsser

ameiseHundertfüsser
Hundertfüßer (Chilopoda) sind eine Gliederfüßer-Klasse und gehören zu den Tausendfüßern (Myriapoda). Während jedoch Tausendfüßer sich hauptsächlich von abgestorbenen Pflanzenresten ernähren, sind Hundertfüßer Jäger, die Beute ergreifen.

In Gärten kommt meist der Gemeine Steinläufer (Lithobius forficatus) vor. Die nachtaktiven Tiere verstecken sich gern unter Laub, Steinen und Brettern, sowie im Komposthaufen, wo sie vor Austrocknung geschützt sind.

In der Nacht verlassen sie ihren Unterschlupf und jagen. Dabei fangen sie kleinere Insekten, klammern sich an diesen fest und vergiften sie.

Die Tierchen richten im Garten eigentlich kaum Schäden an und sind sogar in der Lage, den Befall mit anderen Schädlingen zu reduzieren. Da sie in großer Anzahl auftreten können, sind sie bei den meisten Hobbygärtnern dennoch nicht gerne gesehen.

Befall reduzieren

Wer Hunderfüßer-Vorkommen im Garten minimieren möchte, sollte auf die Hilfe von Nützlingen zurückgreifen. Hypoaspis Raubmilben haben sich auf Insekten, die am Boden leben, spezialisiert. Sie helfen, erwachsenen Hundertfüßern und deren Eiern den Kampf anzusagen. Aktiv werden sie allerdings erst ab 10 °C.
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