Springschwänze

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Springschwänze (Collembola) gehören zur Gruppe der Urinsekten. Ihren Namen tragen sie auf Grund ihres Sprungvermögens. Im Garten finden sich die Tiere in der Laubstreu, im Kompost und unter Steinen. Sie leben in erster Linie von verrottenden Pflanzenteilen, Pilzen und Algen. Einige Vertreter, z.B. die Kugelspringer können auch Fraßschäden an Jungpflanzen verursachen.

Öfter zu finden sind die weißlichen Springschwänze in Blumentöpfen oder Pflanzkübeln. Hier fallen die winzigen Tiere beim Gießen auf, wenn sie auf der feuchten Blumenerde umherspringen.

An Zimmerpflanzen treten sie vor allem in feuchtem, älterem oder stark verrottetem Pflanzsubstrat auf. Bei Massenvermehrung können Fraßschäden an feinen Wurzeln entstehen.

Vorbeugung und Behandlung

Einem Springschwanzbefall an Zimmerpflanzen begegnet man am besten durch eine trockene Kulturführung und die Verwendung hochwertiger und strukturstabiler Kultursubstrate und Erden. Außerdem können Raubmilben ausgebracht werden, die in der Blumenerde und auch im Boden den Springschwänzen nachstellen.
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