Spinnen

Zitterspinne Zitterspinne
Hauswinkelspinne Hauswinkelspinne
Gartenkreuzspinne Gartenkreuzspinne
Diese achtbeinigen Tiere lösen bei vielen von uns nicht gerade Freudenschreie aus.....zu Unrecht, denn die harmlosen Geschöpfe tun niemanden etwas zuleide!

Die Spinnen (Araneae) zählen wie die Insekten zu den Gliederfüßern und gehören mit den Milben, Weberknechten, Zecken und Skorpionen zur Klasse der Spinnentiere. Weltweit gibt es fast 50'000 Spinnenarten. In der Schweiz sind ca. 1000 heimisch.

Charakteristisch für alle Spinnen sind ihre acht Beine, die zu vier Paaren am Vorderkörper angeordnet sind. Mit den Beinen können die Spinnen nicht nur laufen, sondern auch hören, fühlen und sogar riechen.

Viele Spinnenarten bauen keine Netze, sondern nutzen andere Jagdtechniken: Springspinnen zum Beispiel springen ihre Beute an und Kescherspinnen werfen Fangnetze auf ihre Beute. Die Spinnen lähmen oder töten ihre Beutetiere durch einen Biss mit ihren Kieferklauen. Für uns Menschen sind die meisten der heimischen Spinnenarten völlig ungefährlich.

Die Achtbeiner produzieren Spinnfäden aus den Spinndrüsen an ihrem Hinterkörper. Diese Fäden werden nicht nur für den Bau der Netze, sondern auch zum Einwickeln ihrer Beute und zur Aufbewahrung der Eier gebraucht.

Obwohl die harmlosen Räuber bei uns oftmals ein schlechtes Image haben, sind sie für uns Gärtner wichtige Helfer. Sie ernähren sich nämlich ausschliesslich von anderen Tieren, z.B. Fliegen, Mücken und geflügelten Blattläusen, welche bei uns zuweilen Überhand nehmen können.

Im Herbst bewirken sinkende Temperaturen und steigende Luftfeuchtigkeit, dass die achtbeinigen Tiere auch wieder in unsere Häuser einmarschieren und es sich gemütlich machen. Spinnen sind wichtig für das Ökosystem und sollten aber nicht getötet, sondern gefangen und nach draußen gebracht werden. Sie lassen sich ganz leicht mit einem Glas oder mit einem Spinnenfänger fangen, ohne sie zu verletzen.
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