Trauermücken

ameiseTrauermücke
Trauermücken (Sciaridae) sind kleine, zierliche Mücken, deren gläserne Larven sich von organischen Resten und feinen Wurzeln in der Blumenerde ernähren. Die Mücken legen ihre Eier in feuchte Topfsubstrate ab. An ausgewachsenen Pflanzen kommt es in der Regel nicht zu Schäden. An Jungpflanzen, Sämlingen und Stecklingen können die Larven allerdings deutliche Schäden anrichten.

Trauermücken werden häufig mit Pflanzen oder aber auch mit minderwertiger oder überlagerter Blumenerde ins Haus gebracht.
Neben der typischen Trauermücke leben in den Wurzelballen von Topf- und Kübelpflanzen auch noch andere Vertreter aus der Gruppe der Mücken und Fliegen, die sich in der Regel aber ausschließlich von abgestorbenen Pflanzenresten oder Algen ernähren. Eine genaue Bestimmung der auftretenden Arten ist schwierig.

Trauermücken schädigen in erster Linie in Saat- oder Stecklingskisten. Bei den kleinen, mückenartigen Tieren, die häufig auch im Winterhalbjahr auf der Blumenerde oder an Töpfen sitzen, handelt es sich aber meist nicht um Trauermücken.

Ein typisches Indiz für einen Trauermückenbefall sind die glasig-weißen Larven im Wurzelbereich. Bei Stecklingen fallen die hohl gefressenen Stängel auf.

Vorbeugung und Behandlung

Damit es nicht zur Vermehrung von Trauermücken kommt, sollte das Pflanzsubstrat nicht zu feucht gehalten werden. Mit Gelbstickern und mit gelben Klebefallen lassen sich Trauermücken und andere Lästlinge fangen. Zur biologischen Schädlingsbekämpfung eignen sich räuberische Nematoden und bodenlebende Raubmilben.
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