Trauerschnäpper

Trauerschnäpper Trauerschnäpper
Trauerschnäpper Trauerschnäpper
Trauerschnäpper Trauerschnäpper
An Trauer erinnert bei diesem Vogel nur das schwarz-weisse Kleid des adulten Männchens. Ansonsten ist der Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca) ein fröhlicher, rundlicher Vogel, der zur Famile der Fliegenschnäpper gehört. Auffällig ist die weisse Zeichnung an den Flügeln der Trauerschnäpper, ansonsten sind die Individuen unauffällig braun oder eben schwarz.

Die Schnäpper leben vorwiegende in lichten Laub-, Misch- und Nadelwäldern, aber auch in anderen Gebieten mit lockeren Baumbeständen, wie Parks und Gärten. Voraussetzung für die Ansiedelung eines Trauerschnäpper-Paars ist das Vorhandensein von ausreichend Nisthöhlen.

Auf dem Speiseplan der Vögel stehen vor allem fliegende Insekten und Spinnen, im Spätsommer auch Beeren. Die Insekten werden vom Ansitz aus erspäht und im Flug geschnappt!

Trauerschnäpper sind in der Schweiz regelmässige, häufige Brutvögel und Durchzügler und deshalb nicht gefährdet.

Bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts waren sie bei uns sehr seltene Brutvögel, aufgrund des Aufhängens von Nistkästen konnte der Brutbestand kontinuierlich erhöht werden. Trauerschnäpper überwintern nämlich in Ostafrika und sind deshalb Langstreckenzieher. Sie kommen sehr spät aus ihrem Winterquartier zurück. Wenn sie mit Verzug bei uns erst Mitte April auf Höhlen-Suche gehen, finden sie oft nur noch besetzte Höhlen vor. Meisen haben zu dem Zeitpunkt bereits mit der Brut begonnen und verteidigen die besetzten Bruthöhlen. Als Höhlenbrüter benötigen Trauerschnäpper aber Höhlen, um Ihren Nachwuchs aufzuziehen.

Wir können den Trauerschnäppern eine grosse Hilfe leisten, wenn wir ab Mitte April (nicht vorher) Nistkästen aufhängen, welche den ankommenden Trauerschnäppern dann für die Aufzucht der Jungen zur Verfügung stehen!
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