Bohnenfliege

ameiseLarve der Bohnenfliege
Die wenige Millimeter langen grauen Bohnenfliegen (Phorbia platura) ähneln kleinen Stubenfliegen. Sie legen ihre Eier an Saatgut von Bohnen, Spinat, Spargel und Gurken ab. Die daraus schlüpfenden Larven zerstören die keimenden Samen, sowie die Wurzel und den Stängel des Keimlings. Besonders bei kühler und nasser Witterung können die Jungpflanzen die Schäden mit einem raschen Wachstum nicht kompensieren, sie verkrüppeln, verrotten und sterben ab.

Vorbeugung

Leider ist eine Behandlung von betroffenen Pflanzen und damit eine Bekämpfung von Fliege oder Larve im Garten nicht möglich. Deshalb können Gärtner nur vorbeugende Maßnahmen treffen.

Säen Sie Bohnen erst nach Ende der Frostperiode, wenn der Boden sich im Mai ausreichend erwärmt hat. Somit stellen Sie optimale Wachstumsbedingungen zur Verfügung und die Keimlinge können kleinere Angriffe mit einem schnellen Wachstum abwehren. Bohnen lassen sich auch in Töpfen vorziehen. Die Pflänzchen werden dann erst ins Freiland gesetzt, wenn sie stark und widerstandsfähig sind.

Im Freiland können Kulturschutznetze auf die Bohnenbeete gelegt werden. Sie halten die Bohnenfliegen ab und schützen so die Bohnenpflanzen in der empfindlichen Jugendphase vor einem Befall. Später können die Netze entfernt und an anderer Stelle im Garten verwendet werden.
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