Kraut- und Knollenfäule

ameiseKrautfäule an Kartoffel
ameiseKrautfäule an Katoffel
ameiseSchadbild an Tomate
ameiseSchadbild an Blätter

Die Kraut- und Knollenfäule ist weltweit die bedeutendste Pilzerkrankung im Kartoffelanbau. Hervorgerufen wird sie durch den Erreger Phytophthora infestans. Meist entstehen die Schäden Anfang Juni, bei Frühkartoffeln und je nach Wetterlage auch früher.

Bemerkbar macht sich die Kraut- und Knollenfäule durch unregelmäßige, kleine Blattflecken, die von graubrauner Farbe sind. Meist weisen die Flecken einen grünen Rand auf und vergrößern sich sehr schnell. Auf der Unterseite der Blätter entsteht - vor allem am Morgen - im Übergang zwischen gesundem und geschädigtem Blattgewebe ein heller Pilzrasen.

Grundsätzlich werden jedoch nicht nur die Blätter der Kartoffelpflanzen von Phytophthora infestans befallen, sondern auch alle weiteren Pflanzenteile. So weist das Innere der Knollen häufig braune Stellen auf, der Stängel kann dunkelgrüne bis schwarze Flecken zeigen und auch gelagerte Knollen zeigen Schäden. Neben Kartoffeln sind vor allem Tomaten anfällig für den Pilz. Außerdem können verschiedene Nachtschattengewächse, wie beispielsweise die Aubergine, infiziert werden.

Begünstigt wird die Ausbreitung der Krankheit durch schwülwarmes Wetter. Es kommt zu Ernteverlusten von bis zu 50 Prozent - hin und wieder sogar zum Komplettausfall.

Maßnahmen gegen Kraut- und Knollenfäule

Wenn Ihre Pflanzen Spuren von Kraut- und Knollenfäule zeigen, können Sie mit Fungiziden die Ausbreitung der Infektion stoppen.

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