Fledermauspflanzen: exotische Rarität für Pflanzenliebhaber

Die Fledermauspflanze (Tacca chantrieri) ist eine ebenso exotisch wie bizarr anmutende Pflanze. Sie gehört zur Familie der Yamswurzelgewächse und ist mit ihren aussergewöhnlichen Blüten etwas ganz Besonderes für alle Pflanzenliebhaber.

Was steckt hinter dieser Pflanze?

Die Fledermauspflanze, auch als Teufelsblume, Tiger-Schnurrhaare und Dämonenblüte bezeichnet, kommt ursprünglich aus den Tropen und Subtropen. Ihre aussergewöhnlich geformten und gefärbten Blütenstände erscheinen, wenn Sie in der Schweiz gehalten wird, im Spätsommer, und blühen meist bis in den November. Die Hochbläter der Fledermauspflanze umfassen lange Fäden, die aus deren Mitte hinausragen. Im Zusammenspiel mit den dunkelviolett-weissen Blüten ergibt sich ein Erscheinungsbild, das stark an eine Fledermaus erinnert.

Die Pflanze ist meist schädlingsfrei und kann ganzjährig im beheizten Wintergarten oder in Wohnräumen gehalten werden.

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Neben der klassischen Variante finden Sie hier auch Samen der selteneren weissen Fledermauspflanze, die mit dunkelgrün glänzenden Blättern, weiss-grün geäderten Blüten und langen Tentakeln punkten. Oder Sie bauen die grünblütige Green Isle Fledermauspflanze an, die mit ihren olivgrünen Blüten und Tentakeln ebenfalls eine faszinierende Variante dieser Rarität darstellt.

Wie gelingt Ihnen die Aussaat?

Sie können Fledermaussamen das ganze Jahr über im Zimmergewächshaus anpflanzen. Legen Sie einfach die Samen auf angefeuchtete Aussaaterde und bedecken Sie diese leicht. Eine dauerhafte Temperatur von etwa 25 °C und ein heller Standort sorgen dafür, dass sich innerhalb der nächsten ein bis neun Monate starke Keimlinge entwickeln. Sind diese ausreichend gewachsen, setzen Sie sie in etwa 8 cm grosse Pflanztöpfe um, wo sie weiter wachsen und gedeihen können.


Wie sieht die angemessene Pflege der fledermausartigen Pflanze aus?

Am wohlsten fühlen Fledermauspflanzen sich an halbschattigen Standorten, welche das ganze Jahr über warm sind – direktes Sonnenlicht hingegen mögen die exotischen Pflanzen nicht. Verwenden Sie gerne Blumenerde, die einen Anteil an Sand oder kleinere Steine enthält.

Die perfekte Bewässerung

Da die Pflanzen eine hohe Luftfeuchtigkeit, jedoch keine Nässe bevorzugen, sollten Sie regelmässig giessen und Staunässe vermeiden. Giessen Sie auch etwas Wasser in die Blattachseln. Auch das regelmässige Einsprühen mit Wasser tut den Raritäten gut.

Jährliche Pflege

Achten Sie darauf, dass ältere Blattreste aus dem Boden herausschauen, damit es nicht zur Fäulnis kommt. Sind die Blüten verblüht, schneiden Sie die Blütenstiele ab. Es kann sein, dass die Blätter zum Winter hin welken, was aber kein Grund zur Sorge ist: Halten Sie die Pflanze ab jetzt trocken, und im nächsten Frühjahr werden neue Wurzeln austreiben.

Das Umtopfen empfiehlt sich jedes oder spätestens jedes zweite Jahr, am besten im Frühling. Greifen Sie dafür gerne zu hochwertiger Kübelpflanzenerde.


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