Schmetterlinge: Unterstützen Sie bedrohte Arten!

Im Juni beginnt es wieder überall in den Lüften in bunten Farben zu flattern. Schmetterlinge verschiedenster Arten sind jetzt nämlich unterwegs, um auf Sommerwiesen, in Gärten und an Waldrändern nach Nahrung zu suchen. Welche Schmetterlingsarten das sind, warum viele von ihnen als bedroht gelten und was Sie dagegen tun können, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Typische Schmetterlingsarten

Der Baum-Weissling

Ein Schmetterling, der als gefährdet gilt, ist der Baum-Weissling, den Sie zwischen Frühling und Sommer insbesondere an Böschungen, Hecken, Streuobstwiesen und in der Nähe von Disteln entdecken. Sie erkennen ihn an der weiss-transparenten Färbung, wobei die männlichen Baum-Weisslinge zudem eine auffällige schwarze Aderung der Flügel aufweisen. Eine ihrer wichtigsten Nahrungsquellen ist die Gewöhnliche Schlehe (Prunus spinosa).

Schmetterling Baum-Weissling

Der Admiral

Ebenfalls bekannt ist der Admiral, den Sie vorrangig auf offenen Räumen in der Natur finden. Hin und wieder ist der dunkelbraune Schmetterling mit der roten Binde aber auch auf Obstwiesen und an lichten Waldstücken vertreten. Halten Sie zwischen Mai und Oktober Ausschau nach ihm.

Im Frühjahr wandert diese Schmetterlingsart nach Norden und im Herbst wieder nach Süden. Als Nahrungsquelle dient ihr vor allem die Grosse Brennnessel.

Schmetterling Admiral

Der Mauerfuchs

Bedroht ist in einigen Regionen Europas auch der orangebraune Mauerfuchs, der auf trockene und warme Lebensräume in freier Landschaft angewiesen ist. Zu den bevorzugten Nahrungsquellen des Mauerfuchses gehören:

  • Sommerflieder
  • Wiesen-Flockenblumen
  • Dost
  • Rot-Klee sowie
  • gelbe Korbblütler

Doch nicht nur diese, sondern viele weitere Schmetterlingsarten sind bedroht und teilweise geschützt. Welche das genau sind können Sie auf der Roten Liste vom BAFU nachlesen.

Schmetterlinge Mauerfuchs

Warum sind so viele Schmetterlings-Arten bedroht?

Gründe für die Bedrohung der Falter sind vor allem:

  • der Rückgang geeigneter Lebensräume
  • der fortschreitende Mangel an Nahrungsangeboten in Form von blütenreichen, vielseitigen Wiesen
  • der übermässige Insektizid-Einsatz und
  • Überdüngung.

Insektizide sind ein grosses Problem für den Artenreichtum der Falter. Da uns der Schutz der Insekten ein grosses Anliegen ist, führen wir neben Saatgut für Wildblumen auch viele Produkte für die biologische Schädlingsbekämpfung in unserem Sortiment.

Was können Sie für die Schmetterlings-Arten tun?

Sie möchten verhindern, dass viele Schmetterlingsarten immer seltener werden? Dann unterstützen Sie doch deren Nahrungsangebot: Schaffen sie einen blütenreichen, schmetterlingsfreundlichen Garten, der möglichst naturnah ist. Dazu gehören Wildblumen und andere Pflanzen, die den Schmetterlingen als Nahrung oder Unterschlupf dienen.

Farbenfrohe und daher auch hübsch anzuschauende Wildblumenmischungen für Schmetterlinge finden Sie in unserem Sortiment.

Unter unseren Aufzucht-Sets finden Sie ausserdem verschiedene Samenmischungen, die sich als Nahrungsquelle für die Falter anbieten, und bereits alle wichtigen Utensilien für den Anbau beinhalten.


Schmetterling auf Blüte

Blütenweide

Schmetterling auf Flockenblume

Schmetterlingen Unterschlupf bieten

Wenn Sie Platz hierfür haben, bieten Sie den Schmetterlingen gerne auch einen passenden Unterschlupf, etwa in Form eines Insektenhauses. Dieses können viele Falter-Arten ebenfalls nutzen.

Möchten Sie Ihren Kleinen zum Thema Schmettterlinge sensibilisieren, dann schauen Sie sich unsere Papillonessa-Sets an. Mit diesen können Sie während 2-3 Wochen die Entwicklung des einheimischen Distelfalters von der Raupe bis zum Falter miterleben. Ein eindrückliches Erlebnis für unsere Kleinen!


Sie möchten sich näher über den Biogarten, der naturnah und damit auch schmetterlingsfreundlich ist, informieren? Dann ist das Grosse Biogarten-Buch für Sie ideal, welches wichtige Infos und Ratschläge zum Thema vereint.


Weitere Informationen zum Thema Schmetterlinge finden Sie unter den folgenden Links:


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