Echter Mehltau

ameiseEchter Mehltau, Gurke
ameiseEchter Mehltau, Minze

Die Echten Mehltaupilze (Erysiphaceae) sind eine sehr große Gruppe von Schadpilzen, die an vielen verschiedenen Gartenpflanzen vorkommen. Viele der einzelnen Mehltauarten, z.B. der Stachelbeermehltau, sind auf nur einige wenige Wirtspflanzenarten spezialisiert. Andere Echte Mehltaupilze haben ein breiteres Wirtspflanzenspektrum, wie der Getreidemehltau, der diverse Gräser infizieren kann.

Einen Befall durch einen Echten Mehltaupilz erkennt man meistens durch den weißen oder hellgrauen Belag, der sich auf Blättern und jungen Trieben bildet. Je nach Mehltauart können sich diese Beläge im Laufe der Zeit auch grau oder braun verfärben. Während warmer und trockener Witterungsperioden kann sich diese Pilzgruppe gut entwickeln.
Besonders anfällige Gartenpflanzen sind z.B. Phlox, Ringelblume, Gurke, Kürbis und Nüsslisalat.

Geeignete Maßnahmen gegen Mehltau

In einigen Fällen kann man über die Sortenwahl den Befall beeinflussen. So gibt es bei Gurken, Stachelbeeren oder auch Äpfeln Sorten, die widerstandsfähig oder gering anfällig sind.
Bei Gehölzen kann das Abschneiden befallener Triebspitzen den Befall in gewissen Grenzen eindämmen.

Um einem Befall vorzubeugen, können anfällige Pflanzen ab dem Austrieb im 14-Tage-Rhythmus mit Produkten eingesprüht werden, die Fenchelöl enthalten.
Zur direkten Bekämpfung gibt es biologische Fungizide. Beim Einsatz dieser Präparate sind die Hinweise der Gebrauchsanleitung genau zu beachten.

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