Möhrenfliege

ameiseSchadbild Mörenfliege
Wer sich im Sommer über durchlöcherte Möhren im Gemüsebeet wundert, hat es möglicherweise mit der Möhrenfliege (Psila rosae) zu tun. Dieser Schädling lässt sich jedoch mit einfachen Maßnahmen fernhalten.

Möhrenfliegen sind ab Ende April/Anfang Mai unterwegs. Nach der Begattung legen die weiblichen Tiere ihre Eier in Erdrisse nahe der Möhrenwurzeln. Diese Eiablage erfolgt bis zum Juni. Die anschließend schlüpfenden Larven ernähren sich anfangs von den Haarwurzeln der Möhren. Im weiteren Verlauf ihrer Entwicklung wandern sie für mehrere Wochen in die Rübe hinein und fressen sich durch, bis sie sich im Boden verpuppen. Ungefähr im August macht sich dann die zweite Möhrenfliegengeneration bemerkbar.

Sind Möhrenfliegen am Werk, kann es zu einer rötlichen Verfärbung der Möhrenblätter kommen. Anschließend vergilben und welken diese. Der Körper der Möhre zeigt bei genauer Betrachtung viele kleine rostbraune Löcher, bei denen es sich um Fraßgänge der Maden handelt. Die Rüben erhalten dann einen unangenehmen Beigeschmack.

Schutz vor Möhrenfliegen

Einen sicheren Schutz vor Möhrenfliegenbefall bieten Kulturschutznetze, die am besten gleich nach der Saat aufgelegt werden. Die häufig genannte Mischkultur mit Zwiebeln oder Lauch bringt leider nicht den gewünschten Erfolg.

Wo eine Netzeindeckung nicht möglich ist, kann die Karottensorte 'Flyaway' gesät werden. Sie ist widerstandsfähig gegen die Möhrenfliege.
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