Birnen­melone: einzig­artiger Mix aus Birne und Melone

Haben Sie schon einmal etwas von der Birnen­melone gehört? Falls nicht, er­fahren Sie hier mehr über die ausser­ge­wöhnliche Pflanze, die auch als Solanum muricatum, Pepino oder Melonen­pflanze be­zeichnet wird und köstliche Früchte für die exotische Küche her­vor­bringt.

Die Pepino: viel­seitige Pflanze aus Süd­amerika

Die Birnen­melone zählt zu den Nacht­schatten­ge­wächsen. Sie stammt aus Süd­amerika und wird etwa einen Meter hoch. In Peru kultiviert man sie bereits seit einigen Tausenden Jahren. Die krautige und stark ver­zweigte Pflanze trägt be­haarte grüne Blätter, doch ihr wahrer Blick­fang sind die ausser­ge­wöhnlichen Früchte: Diese stellen optisch eine Mischung aus Melone und Birne dar und werden bei bis zu 20 cm Grösse etwa 400 g schwer. Es gibt viele ver­schiedenste Birnen­melonen-­Rezepte, die Sie unbedingt aus­probieren sollten, wenn Sie den Ge­schmack von Birne und Melone lieben. Die Früchte können Sie auch pur geniessen: Dafür einfach schälen und in Scheiben schneiden oder halbieren und das Frucht­fleisch aus­löffeln. Im Kühl­schrank können Sie die süssen Pepinos bis zu zwei Wochen lagern. Ver­passen Sie auch keines­falls, damit leckere exotische Marmelade zu kochen. Das bietet sich ins­besondere dann an, wenn Sie sich über eine reiche Ernte freuen dürfen.


Birnenmelone
Birnenmelone
Birnenmelone

Birnenmelone, Pepino, Melonenpflanzen– Birnenmelone-­Samen kaufen

Aussaat der Birnenmelone

Sie möchten Ihre eigene Pepino pflanzen? Dies ge­lingt Ihnen mit­hilfe von Steck­lingen oder mit dem passenden Saat­gut, das Sie in unserem Online Shop ganz bequem be­stellen können.

Für die generative Ver­mehrung mit Samen wählen Sie einen Anzucht­topf mit humus­reichem, lockerem Sub­strat. Ver­teilen Sie die Birnen­melonen-­Samen auf der Erde und halten Sie diese gleich­mässig feucht.

Ein optimales Klima schaffen Sie, indem Sie den Anzucht­topf bis zur Keimung der Solanum muricatum mit Frisch­halte­folie bedecken. Wenn es so­weit ist, dürfen die kleine Pflänzchen in grössere Töpfe umziehen.

Welch Pflege benötigt die Pepino?

Die Pepino bevorzugt einen sonnigen, regen­geschützten Standort bei 18 bis 25 °C. Her­vor­ragend macht die Pflanze sich als Ampel­pflanze, aber auch in gross­zügigen Kübeln und Töpfen kommt sie gut zur Geltung.

Giessen Sie Ihre Birnen­melone regel­mässig und reich­lich. Ver­meiden Sie dabei Stau­nässe, damit die Pflanze vor Schimmel und Fäulnis ge­schützt ist. Eben­falls ver­meiden sollten Sie Frost. Wenn die Melonen­pflanze im Garten oder auf dem Balkon ge­halten wird, sollten Sie diese im Winter ins Haus holen und bei Temperaturen zwischen 5 und 10 °C über­wintern lassen. Ein heller Winter­garten ist hier­für perfekt ge­eignet. Nach draussen sollten Sie das Nacht­schatten­gewächs erst wieder nach den Eis­heiligen stellen.

Und was die Düngung der Birnen­melone be­trifft: Über ein wenig Dünger etwa alle zwei Wochen in der Wachstums­phase freut sie sich, aber Sie sollten es dabei niemals über­treiben. Wenn Sie dennoch etwas tun wollen, um die Frucht­bildung zu unter­stützen, schneiden Sie die blüten­losen Triebe regel­mässig zurück. So steckt die Pflanze nicht zu viel Energie in diese, und dafür mehr in ihre köst­lichen Früchte. Diese reifen übrigens auch im Winter weiter, wenn sie ihre volle Reife bis zum Um­zug ins Winter­quartiert noch nicht er­reicht haben. Doch woran er­kennen Sie eigentlich, ob die Birnen­melonen reif sind? Ganz einfach: Tragen die Früchte keine grüne, sondern eine gelbe Schale mit lila Streifen, sind sie für den Verzehr geeignet. Wir wünschen guten Appetit und viel Spass mit Ihrer einzig­artigen Pepino!


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