Der Mate Tee­strauch: Aus­saat, An­zucht & Ver­wen­dung

Süd­ameri­kani­sche Völker schätzen Mate-Tee bereits seit Ur­zeiten als wahres Gesund­heits-Wunder. Dort werden die Blätter des Mate-Strauchs tradi­tio­nell in Trink­gefässen namens Matí und mit einem spezi­ellen Stroh­halm, der Bom­billa, ge­trunken. Und auch hier­zu­lande zieht das Stech­palmen­gewächs aufgrund seiner positiven Wirkung auf Körper und Geist in immer mehr Haus­halten ein. Wer möchte, kann sogar seinen eigenen Mate anbauen. Das passende Mate-Saat­gut gibt es bei uns im Shop!

Köst­li­cher Vital-Tee mit süd­ameri­kani­schem Flair

Wird Mate als Tee verzehrt, nutzt man dafür den Blatt­schnitt aus dem Mate-Strauch. Dieser zählt zu den Stech­palmen­gewächsen und stammt urs­prüng­lich aus den Ur­wäl­dern Süd­ameri­kas. Als Zimmer­pflanze können Sie auch hier­zu­lande Mate selber an­ziehen. In dem Fall wird er zwar nicht wie in freier Wild­bahn zu einem 15 Meter hohen Baum heran­wachsen, birgt aber ebenso viele gesund­heit­liche Vor­teile.
So soll Yerba Mate – so bezeich­net man den Tee aus Mate­blättern – sti­mu­lie­rend wirken, ohne jedoch die typi­schen Neben­wirkungen von gewöhn­lichen koffe­in­haltigen Geträn­ken wie Kaffee zu entfalten – etwa Zittern, Schwitzen oder Nervo­sität. Dafür sorgen die aus­gleichen­den Inhalts­stoffe des Tees. Für die gesund­heit­lichen Vor­teile sind die vielen Vital­stoffe ver­ant­wort­lich, welche ebenfalls in den Mate-Blättern ent­halten sind, darunter wert­volle Mine­ralien, Vita­mine und sekundäre Pflanzen­stoffe.


Mate Ilex paraguariensis Blätter

Blätter des Mate-Strauchs

Mate Ilex paraguariensis Ernte

Ernte der Blätter

Mate Tee Bombilla

Mate-Tee in Bombilla-Trink­gefäss

Wie berei­tet man Mate-Tee zu?

Die Zube­rei­tung von Mate-Tee ist relativ einfach: Der Blatt­schnitt lässt sich mit kaltem oder heissem Wasser über­giessen und kann an­schlies­send genossen werden. Tra­di­tio­nell werden sogar mehrere Auf­güsse aus einem Blatt­schnitt herge­stellt.
Wer möchte, kann den Mate-Tee mit Honig, Zucker oder Agaven­dick­saft ver­feinern. Aber auch pur stellt dieser besondere, vita­lisie­rende Tee für viele Menschen einen wahren Genuss dar.
Neben Koffein enthält Mate auch Theo­bromin und Theo­phyllin, was für eine aus­gegli­chene stimu­lieren­de Wirkung auf das Nerven­system sorgt. Damit eignet sich dieser Tee für einen guten Start in den Tag ebenso wie als Wach­macher während einem langen Arbeits­tag.
Mate-Tee soll aber sowohl energie­spendend als auch rege­nerie­rend wirken. Von Sport­lern wird er daher eben­falls gerne genutzt, um die durch das Schwitzen ver­loren­gegan­genen Mine­ralien schnell wieder auf­zu­füllen.
Wissen­schaft­liche Studien legen zudem nahe, dass sich Mate-Tee aufgrund der vielen Mikro­nähr­stoffe positiv auf das Immun­system aus­wirken und Erkran­kungen vor­beugen kann. Er soll darüber hinaus die Ent­giftung fördern und die Ver­dauung unter­stützen.
Tipp für Garten­freunde: Wer regel­mässig von den positiven Wirkungen des süd­ameri­kani­schen Tees profi­tieren möchte, kann ganz einfach zu­hause Mate selber aus Mate-Samen an­ziehen.


Mate Ilex paraguariensis Blätter
Mate-Bäume in Südamerika
Mate Tee getrocknete Blätter

In freier Wild­bahn in Süd­amerika können die Pflanzen mehrere Meter hoch heran­wachsen.

Mate an­bauen: So ziehen Sie Ihren eigenen Tee-Strauch gross!

Sie wünschen sich einen exo­tischen Bewohner für den hei­mischen Indoor Kräuter­garten? Wie wäre es dann, wenn Sie einfach einmal selbst Mate züchten? Am besten gelingt dies, wenn Sie die Mate-Samen leicht anfeilen und an­schlies­send vor­quellen lassen. Legen Sie im nächsten Schritt die Licht­keimer auf hoch­wertige Kokos-Anzucht­erde – und nun ist etwas Geduld gefragt. Die Samen vom Tee­strauch benötigen nämlich bis zu drei Monate Zeit für ihre Keimung.

Doch es lohnt sich: Wer den kleinen Pflänz­chen konstante Tempe­raturen von etwa 20 bis 23 °C und eine mittlere bis hohe Luft­feuchtig­keit bietet, wird bald mit einem ansehn­lichen Mate Tee­strauch belohnt. Dieser ist nicht winter­hart und sollte daher durch­gehend im Innen­bereich als Zimmer­pflanze gehalten werden. In den ersten zwei Jahren ist der Mate Teestrauch relativ licht­empfind­lich und sollte an einem halbs­chat­tigen Platz im Haus stehen. An­schlies­send verträgt er auch direktes Sonnen­licht.
Nun heisst es aber noch einmal Geduld üben: Die erste Tee-Ernte findet erst in unge­fähr vier Jahren statt. Bis dahin profi­tieren Sie aber von einem anspre­chenden, exo­tischen Strauch in Ihren eigenen vier Wänden. Es lohnt sich daher in jeder Hin­sicht, wenn Sie Ihren eigenen Mate züchten.

Sie interes­sieren sich für Kräuter und Heil­pflanzen, aus denen Sie weitere gesund­heits­fördernde Tees zubereiten können? Dann werfen Sie unbedingt auch einmal einen Blick in dieses Kräuter- und Heil­pflanzen-Buch, das Sie in unserem Online-Shop bestel­len können.


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