Der Pflanzen­schnitt: alles Wichtige fürs ganze Jahr auf einen Blick

Wenn Ihre Pflanzen wunder­bar blühen und bestens wachsen sollen, wenn sie in eine äs­the­tische Form hinein­wachsen und sich nicht un­schön aus­breiten sollen – dann ver­nach­lässigen Sie auf keinen Fall den regel­mässigen Pflanzen­schnitt. Dieser sorgt ausser­dem dafür, dass Ihre Pflanzen gut belüftet werden und in einigen Fällen fördert er das erneute Blühen. Wie Ihnen das gelingt und was es beim Pflanzen­schnitt zu beachten gilt, ver­raten wir Ihnen hier.

Wann ist die opti­male Zeit für einen Pflanzen­schnitt?

Das hängt ganz von der Pflanze ab. Generell ist es förder­lich, während der Ruhe­phase zu schneiden. Aller­dings sollte das Wetter warm und trocken sein. Doch die einzelnen Pflanzen unter­scheiden sich eben­falls in ihrer optimalen Pflanzen­schnitt-Zeit. Aus diesem Grund ein erster Über­blick:


Früh­jahr: Hier er­halten Rosen, sommer­blühende Obst­bäume, Him­beeren, Zier­gräser und Immer­grüne Gräser ihren Rück­schnitt.


Sommer: In der heissen Jahres­zeit stehen vor­rangig Form­schnitte an, etwa an Hecken. Auch das Rück­schneiden von blühenden Sträu­chern, Früh­jahrs­stauden und Laub­ge­hölzen steht auf dem Plan. Kirsch­bäume, Pfirsich sowie Apri­kose sind erst im Spät­sommer an der Reihe. Nach der Ernte steht ein Ver­jüngungs­schnitt und das Aus­lichten der Kronen an.


Herbst: Viele Bäume können jetzt ihren Schnitt erhalten, da die Gefahr des Blutens geringer ist. Auch das Aus­putzen der Beet-Rosen und der Rück­schnitt Sommer­grüner Gräser sind jetzt optimal.


Winter: Bitte nur extrem winter­harte Bäume oder Sträucher schneiden, ansonsten drohen Er­frie­rungen oder gar das Ab­sterben.


Rosenschnitt

Hecke schneiden

Baum schneiden

Was gibt es beim Schneiden zu be­achten?

Wichtig ist, dass der Schnitt stets sauber und glatt er­folgt. Ideal ist ein 45°-Winkel, der schräg nach unten geht. Auf jeden Fall sollten Sie kranke, ver­blühte und ver­letzte Pflanzen­teile ent­fernen. Bei Bäumen gilt es, die dichten Kronen auf­zu­lockern, sodass mehr Sauer­stoff hin­durch­fliesst und es nicht zum Schäd­lings­befall kommt. Schneiden Sie Zweige dabei immer so dicht am Stamm wie möglich.

Immer­grünen Pflanzen sollten Sie so be­schneiden, dass noch genug Grün zu sehen ist. Ent­fernen Sie nicht mehr als ein Drittel der Pflanze.


Sie haben beim Rück­schnitt eine blutende Schnitt­wunde an einem Gehölz verur­sacht? Dann empfiehlt es sich, diese mit­hilfe eines Wund­verschluss­mittels für Bäume zu ver­sorgen.

Eben­falls wichtig: das richtige Pflanzen­schnitt-Werk­zeug

Damit Ihnen ein glatter, sauberer Pflanzen­schnitt gelingt, sollten Sie zu hoch­wertigem Pflanzen­werk­zeug greifen. Feinere Ar­beiten meistern Sie mit Hand­scheren, während lange Ast­scheren Ihnen beim Rück­schnitt von Bäumen und Sträu­chern gute Dienste erweisen. Für Hecken und Büsche nutzen Sie Hecken­scheren. Rasen­kanten­scheren ver­helfen Ihnen zu einem akkuraten Rasen.

All diese Werk­zeuge finden Sie im unserem Werk­zeuge-Sortiment auf unserer Web­seite und in unserem neuen Felco-Shop Felco-Laden.ch. Dieser hält sowohl für Hobby- als auch Profi­gärtner das schweiz­weit grösste Felco-Online-Sorti­ment bereit. Sie finden dort das nötige Werk­zeug für Ihre Pflanzen­pflege zu attrak­tiven Preisen. Darüber hinaus gibt es die Möglich­keit, im Sinne der Nach­haltig­keit, Ersatz­teile für Felco-Scheren zu be­stellen. Da die Modelle von Felco in ver­schie­denen Grössen er­hält­lich sind, bieten Sie Ihnen eine besonders ergo­nomische Lösung für Ihre Garten­arbeiten.


Wenn Sie nun noch mehr Tipps und Tricks zum Thema benötigen, schauen Sie doch mal im Shop nach dem prak­tischen Pflanzen­schnitt-Hand­buch oder, wenn es noch etwas aus­führ­licher sein soll, nach dem Grossen Praxis­hand­buch Pflanzen­schnitt.


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