Kirschbäume – Pflanzen im Topf
Kirschen läuten mit ihrer üppigen Blüte den Frühling ein und belohnen im Sommer mit süssen, saftigen Früchten direkt vom Baum. Wir führen aromatische Süss- und Tafelkirschen für den Frischgenuss in verschiedenen Reifezeiten. Neben dem traditionellen Hochstamm gibt es kompakte Niederstammformen, die sich gut für kleinere Gärten eignen und die Ernte erleichtern. Wer einen Kirschbaum kaufen möchte, erhält bei uns robuste, ertragreiche Bäume aus geprüfter Schweizer Gärtnerqualität – ein Höhepunkt in jedem Naschgarten.
- Sofort verfügbar
- Sofort verfügbar
- Sofort verfügbar
- Sofort verfügbar
- Momentan nicht verfügbar
- Momentan nicht verfügbar
- Momentan nicht verfügbar
- Momentan nicht verfügbar
Häufige Fragen rund um Kirschbäume
Kaum eine Obstart wird so sehnlich erwartet wie die Kirsche – und kaum eine wirft so viele Fragen auf. Braucht es einen zweiten Baum? Warum platzen die Früchte nach jedem Regen? Und wie behält man einen Baum im Griff, der von Natur aus hoch hinauswill? Hier finden Sie die Antworten zu Befruchtung, Erntezeit, Ernteschutz und Schnitt.
Braucht ein Kirschbaum einen zweiten Baum als Befruchter?
Die meisten Süsskirschen sind selbstunfruchtbar und brauchen eine zweite Sorte, die zeitgleich blüht. Dabei genügt es nicht, irgendeine zweite Kirsche zu pflanzen: Süsskirschen sind in Befruchtergruppen eingeteilt, und Sorten derselben Gruppe können sich gegenseitig nicht befruchten. Bewährt ist etwa die Kombination von Kordia und Regina, zwei spät blühenden Sorten, die sich zuverlässig ergänzen. Einfacher haben Sie es mit selbstfruchtbaren Sorten: Stella war die erste selbstfruchtbare Süsskirsche überhaupt, ihr kompakter Abkömmling Compact Stella trägt ebenfalls ohne Partner. Wo nur ein Baum Platz hat, sind unsere Duo-Kirschen die eleganteste Lösung – Stella + Star und Schauenburger + Star vereinen zwei Sorten auf einem Stamm.
Wann sind Kirschen reif?
Kirschen reifen je nach Sorte über rund sechs Wochen von Ende Mai bis Mitte Juli. Der Fachhandel gliedert diese Spanne in Kirschwochen, von der ersten bis zur siebten. Früh dran sind Burlat und Magda, das Mittelfeld bilden Star, Merchant, Summit, Hedelfinger und Schauenburger, spät kommen Kordia und Regina. Reif ist eine Kirsche, wenn sie vollständig durchgefärbt und fest-süss ist – Steinobst legt nach der Ernte keinen Zucker mehr zu, Warten lohnt sich also. Ernten Sie immer mit Stiel, dann halten die Früchte deutlich länger. Wer über die ganze Saison ernten will, kombiniert eine frühe mit einer späten Sorte; achten Sie dabei aber auf die Blütezeit und nicht auf die Erntezeit, denn nur erstere entscheidet über die Befruchtung.
Warum platzen meine Kirschen?
Platzende Früchte sind fast immer eine Folge von Regen kurz vor der Ernte. Die reife Kirsche nimmt Wasser auch über die Schale auf, das Fruchtfleisch quillt schneller, als die Haut nachgeben kann – sie reisst. Ganz verhindern lässt sich das nur mit einer Überdachung in den letzten beiden Wochen vor der Ernte. Die Sortenwahl macht aber einen erheblichen Unterschied, denn die Platzfestigkeit ist genetisch verankert: Regina gilt als besonders robust, während frühe Sorten mit dünner Haut deutlich anfälliger sind. Ernten Sie nach einer Regenperiode möglichst rasch ab und lassen Sie geplatzte Früchte nicht am Baum hängen – sie ziehen Fäulnis und Kirschessigfliegen an.
Wie schütze ich die Ernte vor Vögeln und der Kirschessigfliege?
Vögel sind das ältere, die Kirschessigfliege das neuere Problem. Sie ist seit 2011 in der Schweiz verbreitet und legt ihre Eier anders als einheimische Fruchtfliegen in reifende, noch unbeschädigte Früchte. Gegen beide hilft dasselbe Mittel am zuverlässigsten: ein Netz über der ganzen Krone. Gegen Vögel genügen weite Maschen, gegen die Kirschessigfliege braucht es engmaschige Netze von rund 0.8 bis 1.0 Millimetern, die vor dem Farbumschlag der Früchte angebracht werden müssen. Frühe Sorten sind klar im Vorteil, weil sie abreifen, bevor die Population im Hochsommer ihren Höhepunkt erreicht. Ebenso wichtig ist die Hygiene: Befallene und heruntergefallene Früchte konsequent einsammeln und nicht auf den Kompost geben.
Wie gross wird ein Kirschbaum und wie halte ich ihn klein?
Süsskirschen gehören zu den starkwüchsigsten Obstarten überhaupt – ein Sämlingshochstamm erreicht ohne Weiteres zehn Meter und mehr. Auf schwachwachsender Unterlage als Niederstamm bleibt ein Kirschbaum dagegen bei etwa drei bis vier Metern, sofern er regelmässig geschnitten wird. Entscheidend ist der Zeitpunkt: Kirschen schneidet man im Sommer direkt nach der Ernte, nie im Winter. Die Wunden verschliessen sich dann rasch, und das Risiko für Gummifluss und Monilia sinkt erheblich. Wer wenig Platz hat, greift zur Säulenkirsche Sara oder Sylvia, die schmal aufrecht bleiben, oder zur Zwergkirsche Cherry Baby, die sich auch im Kübel ziehen lässt.
Welchen Standort braucht ein Kirschbaum?
Kirschen wollen einen vollsonnigen, luftigen Platz mit tiefgründigem, durchlässigem Boden; Staunässe vertragen sie nicht, Kalk dagegen gut. Luftig ist dabei kein Nebenaspekt: Wo das Laub nach Regen schnell abtrocknet, treten Monilia und Schrotschusskrankheit deutlich seltener auf. Da Kirschen im April blühen, sind sie spätfrostgefährdet – meiden Sie Senken, in denen sich Kaltluft sammelt. Für rauere Lagen lohnt ein Blick auf die regionalen Sorten: Basler Adler, Basler Langstieler, Dolleseppler CH, Heidegger und Grosse Prinzessin stammen aus hiesigen Anbaugebieten und haben sich dort über Generationen bewährt.