Kohlfliege

ameiseSchadbild vom Weisskohl
ameiseSchadbild vom Rettich
Kohlfliegen, die zu den Blumenfliegen zählen, richten vor allem an Kohlarten, Radies und Rettich große Schäden an. Die Kleine Kohlfliege (Delia radicum) bildet jährlich bis zu vier Generationen aus. Sie ist ein wichtiger Schädling im Gemüsebau. Die Große Kohlfliege (Delia floralis), die nicht so große Bedeutung hat, bildet nur eine Generation im Jahr.

Zwischen April und Mai beginnen die erwachsenen Kleinen Kohlfliegen mit ihrem Flug. Währenddessen ernähren sie sich von Nektar aus Wildkräutern, etwa von Wiesenkerbel. Bei gleichzeitig trockenem und warmem Wetter vermehren sie sich besonders stark. Ihre Eier legen sie am Wurzelhals der bevorzugten Pflanzen oder in der umgebenden Erde ab.

Die schlüpfenden Larven der Kleinen Kohlfliegen sind zwischen Frühling und spätem Sommer aktiv, die Larven der Großen Kohlfliege im frühen Sommer.

Die Larven schädigen auf unterschiedliche Weise. Bei Jungpflanzen zerstören sie den Wurzelhals und junge Wurzeln, so dass die Kohlpflänzchen absterben können.

An Kopfkohl, Rosenkohl und Blumenkohl fressen sie Gänge in die Köpfe bzw. in die  Blumen. Bei Rettich und Radies sowie Bodenkohlrabi werden die Rüben geschädigt.

Vorbeugung und Bekämpfung von Kohlfliegen

Die beste Möglichkeit, die Gemüsekulturen vor Kohlfliegenbefall zu schützen, ist das Abdecken mit Kulturschutznetzen.
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