Kohlweissling

ameiseKohlweissling, Larve
ameiseKohlweissling, Falter

Kohlweißlinge sind in Gärten und auf Feldern häufig anzutreffen. Neben dem Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae) tritt auch der Große Kohlweißling (Pieris brassicae) an verschiedenen Kohlarten auf.

Ein erstes Anzeichen für einen drohenden Befall sind die gelblich-weißen Schmetterlinge mit bis zu 5 cm Spannweite, die ab Frühjahr den Garten bis in den Herbst hinein bevölkern. Sie legen auf den Unterseiten von Kohlblättern ihre etwa 2 mm großen Eier ab, aus denen sich die Larven entwickeln. Die Raupen des Großen Kohlweißlings sind gelb und grau gemustert und leben gesellig zu mehreren auf den Pflanzen.

Die Larven des Kleinen Kohlweißlings sind grün mit zarten gelben Punkten und eher Einzelgänger.

Die Raupen beider Arten schädigen durch starken Fraß. Und sie verschmutzen mit ihrem Kot die Pflanzen. Angefressener Blumen-, China- oder Kopfkohl fault leicht.

Vorbeugen und Bekämpfen

Zu den natürlichen Feinden der Kohlweißlinge zählen neben vielen Singvögeln auch verschiedene Schlupf-, Zehr- und Brackwespen.

Kulturschutznetze halten nicht nur Raupen aller Art ab, sie schützen auch vor Tauben- und Sperlingsfraß, sowie vor der Kohlfliege. Wo keine Netze einsetzbar sind, können die jungen Raupen abgelesen werden.

Als weitere Möglichkeit bietet sich der Einsatz von speziellen biologischen Pflanzenschutzmitteln an, die das Bakterium Bacillus thuringiensis enthalten.

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