Erbsen und Kefen pflanzen - Was ist zu beachten?

Die Erbse ist nicht nur eine tolle Eiweissquelle, sondern enthält noch viele weitere wertvolle Vitalstoffe. Warum bauen Sie also nicht auch mal welche im eigenen Garten an? Das ist recht unkompliziert, da die Hülsenfrucht nur geringe Ansprüche hat und selbst auf nährstoffarmem Boden gut gedeiht.

Erbse? Kefe? Wo liegt der Unterschied und wo kommen sie her?

Erbsen zählen zu den Nahrungsmitteln, die am tiefsten in der Menschheitsgeschichte verwurzelt sind.

Früher waren sie ein wichtiges Grundnahrungsmittel und wurden vorrangig zu Suppe oder Mus verarbeitet. Dabei waren die Hülsenfrüchte ursprünglich in Vorderasien beheimatet. Doch aufgrund der Völkerwanderungen hielten sie später auch Einzug in Europa. Aber wie unterscheidet sich die Kefe von der Erbse?

Die Kefe ist einfach eine Unterart der Erbse. Sie kennen Sie vielleicht auch unter den Namen Zuckererbse und Kaiserschote. Das Besondere an der Kefe ist, dass sie – anders als andere Erbsensorten – nicht bloss in Form ihres Samens verzehrt wird. Die Kefen-Hülse ist ebenfalls sehr schmackhaft und von zarter Konsistenz. Für die Aussaat von Erbsen und Kefen finden Sie hochwertige Erbsen- & Kefensamen bei uns im Shop.

Gesunde Hülsenfrüchte: Inhaltsstoffe und Zubereitungstipps

Die trockenen Samen der Erbse weisen einen Proteingehalt von stolzen 23 % auf, was sie zu einem guten Lebensmittel für aktive Menschen, Vegetarier und Menschen, die sich gerne eiweissreich ernähren möchten, macht. Zudem punktet sie mit vielen Ballaststoffen, die gut für die Verdauung sind. Darüber hinaus sind die Hülsenfrüchte mit Calcium, Vitamine A und Vitamin C ausgestattet.

Kefen zeichnen sich durch ihre süsse Geschmacksnote aus. Diese ist dadurch zu erklären, dass die Kohlenhydrate hier in Form von Zucker vorliegen. Besonders gut macht sich diese Erbsensorte als Salatzulage oder im Mix mit anderen Gemüsesorten. Sie ist auch fester Bestandteil der asiatischen Küche. Sie sollte jedoch nur kurz gekocht werden – maximal 5 bis 8 Minuten; für den Salat sogar nur zwei Minuten.

Selbst angebaut und frisch aus dem heimischen Garten können die Hülsenfrüchte auch auf Vorrat getrocknet oder eingefroren werden.


Junge Erbsenfrüchte
Erbsenpflanze im Sonnenlicht
Frische Kefen an der Pflanze

Erbsen und Kefen pflanzen: Was gibt es zu beachten?

Im April ist die beste Zeit, um Erbsen und Kefen im Garten auszusäen. Die optimale Keimtemperatur liegt nämlich bei 15 bis 20 °C.

Wählen Sie dafür einen sonnigen, warmen und windgeschützten Standort aus. Besonders geeignet ist die Nachbarschaft von Gurken, Kohl, Dill oder Möhren, um Erbsen und Kefen zu planzen. Der Boden sollte locker und humos sein. Da die Pflanzen eher anspruchslos sind, eignen sich auch nährstoffarme Böden für den Anbau.

Die Samen der Dunkelkeimer werden 2 bis 3 cm in die Erde gesteckt, wobei ein Abstand von 3 bis 5 cm einzuhalten ist. Wer dichter aussät, kann junge Sprösslinge früher ernten und für Salate nutzen.

Sind die Pflanzen einmal hochgewachsen, sollten Sie Stützen anbringen – es sei denn, Sie haben sich für niedrige Sorten entschieden.

Mit leichtem Frost kommen die Hülsenfrüchtler problemlos klar. Auch eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig.

Die Ernte erfolgt im Juni – am besten, solange die Erbsenhülsen noch kräftig grün und prall sind. Bei der Kefe sollten Sie den Zeitpunkt abpassen, wenn man deren Samen noch nicht richtig sieht.


Erbsen aussäen
Junge Erbsen-Pflanzen
Blühende Erbsenpflanzen

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