Indigo Toma­ten: Kräf­tige Far­ben im eige­nen Garten

Sie lieben frische Tomaten (Sola­num Lyco­persi­cum) aus dem eigenen Garten, hätten aber nichts gegen etwas Abwechs­lung einzu­wenden? Dann schauen Sie sich unbe­dingt ein­mal die unter­schied­lichen Sorten der Indigo-Tomate an. Diese besondere Tomate ist mit ihren vio­let­ten bis schwar­zen Ein­fär­bungen nicht nur im Garten ein Blick­fang, sondern auch später auf dem Teller und der Speise­karte. Wir er­klären Ihnen, wie die beson­dere Farbe zustan­de kommt, und geben Ihnen einige Indigo-Tomaten-Empfeh­lungen für Ihre Anzucht an die Hand.

Indigo-Toma­ten: Wie ent­stehen die ab­wechs­lungs­reichen Ein­färbun­gen?

Die klas­sische Tomate (Sola­num Lyco­persi­cum) bildet viele verschie­dene Sorten aus. Wenn Sie neue span­nende Sorten für Ihre Tomaten­anzucht suchen, liegen Sie mit der Indigo-Tomate genau richtig.
Die beein­drucken­den, meist dunklen Ver­fär­bungen lassen sich auf den Gehalt des Pflan­zen­farb­stoffs Antho­cyan zurück­führen. Dieser wird durch Sonnen­licht akti­viert, da das Antho­cyan die Aufgabe hat, die Pflanze vor schäd­licher UV-Strah­lung zu schützen. Eben­falls inte­res­sant: In einem basi­schen Milieu färbt sich der Pflan­zen­farb­stoff eher bläu­lich, während er sich bei saurem pH röt­lich ver­färbt.
Das erklärt auch, warum der eben­falls antho­cyan­reiche Rot­kohl seine blaue Farbe wechselt und röt­lich wird, wenn er zu Sauer­kraut fermen­tiert.

Doch die in den Indigo Tomaten ent­haltenen Antho­cyane sorgen nicht nur für farb­liche Abwechs­lung im Gemüse­garten, sondern ihnen werden sogar gesund­heits­för­dernde Eigen­schaften zuge­schrieben: So sollen pflanz­liche Antho­cyane anti­oxida­tive, also zell­schützen­de, Effekte haben und drüber hinaus ent­zündungs­hemmend, anti­viral und anti­bakte­riell wirken. Und mit ihrem milden, leicht säuer­lichen und wür­zigen Aroma stellen sie eine wunder­bare Ergän­zung zu Ihrem Speise­plan dar.


Viel­sei­tige Ein­satz­mög­lich­keiten: Wie können Sie Indigo-Toma­ten beson­ders gut ver­wen­den?

Indigo-Tomaten sind aufgrund ihres milden Geschmacks viel­seitig einsetz­bar. Beson­ders gut kommt ihre Farbe zur Geltung, wenn sie als Salat­garni­tur, Belag für Sand­wich und Baguette oder für Quiches und Tartes ver­wendet werden. Aber auch bunte Tomaten­salate werden mit Sorten wie der Indigo Rose (Lyco­persi­con escu­len­tum) zu einem wahren High­light auf der Speise­tafel. Letz­tere stellt eine auf­regen­de Kreu­zung aus wilden Tomaten aus Chile und den Gala­pagos Inseln dar. Einfach so zum Naschen bieten sich auch die herr­lich süssen Indigo Cherry Drops gut an – bei einer Grösse von etwa 2 cm die idealen Snack-Tomaten. Eben­falls ein Augen­schmaus, mit dem Sie Gäste be­ein­drucken können: Indigo Blue Chocolate Tomaten in schoko­laden­brauner Farbe.

Es gibt die tollen Indigo-Tomaten-Sorten aber nicht nur in dunklen Farb­tönen. In den Indigo Gold Berries finden Sie eine Sorte, die während ihrem Reifungs­prozess ihre Färbung von Violett zu Gold mit vio­let­tem Farb­hauch wechselt.
Indigo Ruby ist eine blaue Tomate mit hellen oder dunklen Einfärbungen. Die blaue Tomate, die Lycopersicon esculentum sehr ähnlich sieht, ist eine Kreuzung aus Indigo Rose und einer Kirsch­tomaten­sorte.


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Sie haben schon ihre Favo­riten ent­deckt? Dann starten Sie am besten gleich im zeitigen Früh­jahr mit der Anzucht der Tomaten­samen in Aussaatgefässen im Zimmergewächshaus. So können die kleinen Pflänzchen schon im Früh­sommer nach draussen in den Garten ziehen und diesen so farb­lich ergänzen. Eine Viel­zahl an Indigo-Tomaten-Saatgut und alles Weitere, was Sie für eine gelungene Tomatenanzucht benötigen, können Sie jetzt ganz bequem in unserem Saatgut-Shop be­stellen.


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