Ginko Samen

Ginko biloba

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Inhalt:
4 Korn
Standort:
Sonne
Aussaat:
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D
Blüte:
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D

BESCHREIBUNG

Goethes Lieblingsbaum - Botanisch handelt es sich beim Gingko um einen Fächerblattbaum. Diese als Brückenplanze bezeichnete Art vereinigt die Merkmale eines Nadel- mit denen eines Laubbaumes und führt in seiner Entstehung zurück bis in das Zeitalter der Dinosaurier. Seine eigentlichen Nadeln sind so breit, dass sie wie zwei sich gegenüber liegende Blatthälften wirken, die in der Mitte verbunden wurden. Der Gingkobaum kann pro Jahr an einem idealen Standort durchaus 30 bis 50 Zentimeter an Grösse zulegen. Typische Pflanzenkrankheiten kennt er nicht – seine Widerstandskraft macht ihn daher ironischerweise zur idealen Bepflanzung in schadstoffbelasteten Grossstädten. Dabei wächst der Baum in einer unverwechselbaren ausladenden Form mit waagerecht abstehenden Zweigen. Gingkobäume können als männliche oder weibliche Pflanze auftreten, wobei eine Unterscheidung erst nach circa 30 Jahren möglich ist. In grossen Teilen Ostasiens wird der Baum wegen seiner Langlebigkeit als Tempelpflanze kultiviert und verehrt. Sein Name ist aus dem japanischen Namen Silberaprikose – gin kyo – abgeleitet und der Zusatz biloba beschreibt das typische, zweilappige Blatt. Und dann natürlich Goethe! Er stand im dauernden Kontakt mit dem Weimarer Hofgärtner und seine Liebe zum Gingko verewigte er in seinem gleichnamigen Gedicht, das er für seine späte Liebe Marianne von Willemer schrieb:

Dieses Baumes Blatt, der von Osten / Meinem Garten anvertraut, / Gibt geheimen Sinn zu kosten, / Wies den Wissenden erbaut. / Ist es ein lebendig Wesen, / Das sich in sich selbst getrennt? / Sind es zwei, die sich erlesen, / Dass man sie als eines kennt? / Solche Fragen zu erwidern / Fand ich wohl den rechten Sinn. / Fühlst du nicht an meinen Liedern, / Dass ich eins und doppelt bin ?

Der Ginkgo hat seinen Ursprung im Raum des heutigen China – dort hat er als einzige seiner Art die Eiszeit überlebt. Um 1730 wurde er auch in Europa heimisch.


Aussaat:
Um die Keimfähigkeit der Samen zu erhöhen, sollten sie zunächst mit Sandpapier oder einer Feile angerauht werden und danach für 12 Stunden in Wasser bei Raumtemperatur anquellen können. Drücken Sie die Samen in feuchte Anzuchterde und bedecken Sie sie nur leicht mit Erde. Decken Sie das Anzuchtgefäss mit Klarsichtfolie ab, die Sie mit Löchern versehen. So ist die Erde vor Austrocknung geschützt. Alle zwei bis drei Tage sollten Sie die Folie für 2 Stunden entfernen. Das beugt einer Schimmelbildung auf der Anzuchterde vor. Stellen Sie das Anzuchtgefäss an einen hellen und warmen Ort mit 20 bis 25° Celsius und halten Sie die Anzuchterde feucht, aber nicht nass. Nach drei bis vier Wochen erscheinen dann die ersten Sämlinge.

Pflege:
Gingkos sind anspruchslos, wachsen in jedem Boden und wurzeln dabei kräftig und tief, was den Baum widerstandsfähig gegen starken Wind macht. Jungpflanzen sollten vor voller Sonne geschützt werden – ältere Bäume haben damit keine Probleme.

Sorgen Sie für eine ausreichende und gleichmässige Bewässerung. Gerade bei jungen Pflanzen sind sonst gelbe und schlaffe Blätter die Folge. Ab Juni sollten Sie Ihren Baum zurückschneiden, um ein dichteres Wachstum und die Ausbildung von Seitentrieben zu fördern.


Im Winter: Nach seiner goldenen Herbstfärbung wirft der Gingko seine Nadeln bzw. sein Laub ab. Dann sollten Sie weniger wässern. Lediglich die jungen Pflanzen müssen im Winter etwas gegen Frost geschützt werden. Ansonsten gilt der Gingko als winterhart bis zu -28°C.




Text-Autor: © SAFLAX

MERKMALE

Artikelnummer:
saf_12338
Aussaat:
Blüte:
März,  April  
Inhalt:
4 Korn  
Standort:
Sonne  
Versandgewicht:
10 Gramm
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