Schöllkraut, Goldwurz Samen

Chelidonium majus

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Inhalt:
0,1 Gramm
Standort:
Sonne
Aussaat:
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D

BESCHREIBUNG

Mehrjährige, gelbblühende Ruderalpflanze, deren Milchsaft auch zur Behandlung von Warzen verwendet wird.

Dem Schöllkraut wurden bereits im Altertum grosse Heilkräfte zugeschrieben. Im Mittelalter interpretierte man den Namen Chelidonium als caeli donum = Himmelsgeschenk. Das Schöllkraut war Sinnbild für ein ausgeglichenes Leben. Ein Amulett mit Schöllkraut konnte aggressive Menschen beruhigen. Die Alchemisten versuchten aus der Wurzel Gold herzustellen. Daher rühren die Namen Goldkraut und Goldwurz. Nach der Signaturenlehre verwendete Paracelsus das Schöllkraut gegen Gelbsucht. Hieronymus Bock beschreibt in seinem Kräuterbuchausführlich die vielseitigen Anwendungen des Schöllkrauts zu seiner Zeit (1565).

Albrecht Dürer litt schwer unter Malaria, Milzbeschwerden und Leberschwellung. Er sandte seinem Arzt ein Selbstbildnis, auf dem er auf die schmerzenden Stellen hinzeigte. Das vom Arzt verordnete Schöllkraut half Dürer, der zum Dank ein Bild vom Schöllkraut malte. Dieses befindet sich heute in Wien in der Albertina. In der chinesischen Kräutermedizin ist das Schöllkraut ebenfalls hoch angesehen.

In der Volksmedizin wird deren Milchsaft auch zur Behandlung von Warzen verwendet.

Das Schöllkraut enthält eine Reihe von Alkaloiden, von denen über 20 isoliert und chemisch identifiziert wurden. Die Alkaloide sind sowohl in den oberirdischen Teilen der Pflanze wie auch in der Wurzel vorhanden. Im Herbst konzentrieren sie sich in der Wurzel, die dann hochgiftig wird.

Das Schöllkraut erreicht Wuchshöhen von 30 bis 50 cm.

Bevorzugt nährstoffreiche, sonnige oder halbschattige Standorte.


Hinweis: stark giftig.


Aussaat:
Vorkultur im August oder September. Aussaat im Freiland im März/April oder August/September. Am besten die Saatgefässe im Freien lassen damit im Winter der Frost einwirken kann; Schneebedeckung ist von Vorteil. Das Aussaatsubstrat darf nie ganz austrocknen. Im März bis April keimen dann die Pflänzchen.

Saattiefe: 5 mm
Der Pflanzabstand sollte ca. 40 cm und der Reihenabstand ca. 30 cm betragen.



Quellen u.a.: Wikipedia

MERKMALE

Artikelnummer:
SAT_hp30
Aussaat:
Bio-Label:
CH-Bio  
Blütenfarbe:
gelb  
Höhe:
Inhalt:
Standort:
Versandgewicht:
10 Gramm
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