
Beifuss, Wüstenbeifuss...
Schon die
Ureinwohner Amerikas brauchten white sage als Räucherwerk.
Er ist
Bestandteil der so genannten Smudge sticks: Kräuterbündel, die an einem Ende
angezündet werden; die Flamme wird dann ausgeblasen und der Glut Luft
zugefächert.
Wie die meisten Salbeiarten hat auch der weisse Salbei
gute hautreinigende, desinfizierende Eigenschaften; als Aufguss eingenommen kann
er übermässiges Schwitzen günstig beeinflussen.
Kaut man seine Blätter,
so erfreut man sich eines frischen Atems und eines langen Lebens.
Der weisse Salbei ist ein bis zu 1,5 m hoher aromatisch
duftender Strauch mit drahtigen oft verholzten Zweigen. Er ist dicht mit vielen
Blättern belaubt. Die Blätter sind länglich, spitz zulaufend und dicht silbrig
weiß behaart.
Vom Sommer bis zum Herbst bilden sich viele kleine weiße bis
hellviolette Blüten.
Salvia apiana muss bei uns drinnen relativ kühl
überwintert werden.
Aussaat: März bis Mai bei 20 Grad C. Saatgut leicht mit Aussaaterde bedecken. Bis zur Keimung feucht aber nicht nass halten. Die Keimung erfolgt nach 14 bis 20 Tagen.
Pikieren sobald das zweite Paar Blätter gewachsen ist.
Der weisse Salbei liebt einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem
Boden.
Das Saatgut ist Certified Organic (biologisch) angebaut.
(CERTIFIED ORGANIC by Oregon Tilth)
Foto:
flickr/Bludgeoner86