Telegraphenpflanze

Sie ist der echte Partyknüller! Die Bewegungen der Pflanze sind zwar eher für ruhigere Gemüter gedacht (eine Drehungen dauert etwa 3 bis 5 Minuten), aber die Aufmerksamkeit ist Euch mit dieser Rarität gewiss!

Über die Telegraphenpflanze

Die Pflanze wächst als Strauch aufrecht und wird zwischen 0,6 bis 1,2 m hoch. Ihre jungen Zweige haben eine behaarte Rinde. Unglaublich erstaunlich sind ihre schnellen Bewegungen, die es auch bei anderen Pflanzen gibt. Sehr bekannt dafür sind beispielsweise die Venus-Fliegenfalle und die Mimose. Man kann diese Bewegungen mit blossem Auge sehen. Von ihnen leitet sich der Name "Telegraphenpflanze" ab. Früher glaubten die Menschen, dass einzelne Vertreter der Pflanzenart mit diesen Blätterbewegungen miteinander kommunizieren. Wenn das Klima tropisch gehalten wird (ab 27 °C und feucht), vollführen die Seitenblätter der Telegraphenpflanze Drehbewegungen, die mit steigender Temperatur immer schneller werden. Bereits 1880 hat Charles Darwin ausführlich über das merkwürdige Verhalten der indischen Telegraphenpflanze in "The Power of Movement in Plants" geschrieben. Bis heute gibt es jedoch keine stichhaltigen Beweise die belegen können, warum und geschweige denn wie genau die Pflanze sich so stark bewegt.

Aussaat

Die Aussaat der Telegraphenpflanze erfolgt zwischen Februar und Mai, indem der Samen auf der Oberfläche von feuchter und gut durchlässiger Erde angesät und mit gesiebtem Substrat leicht bedeckt wird. Ab jetzt ist also der richtige Zeitpunkt um mit der Telegraphenpflanze zu starten!

Bis zur Keimung stellen Sie die Töpfe in Ihr Zimmergewächshaus und halten dort die Bedingungen tropisch bei einer Temperatur zwischen 22 und 27 °C. Nach sieben bis 21 Tagen keimt die Pflanze. Am besten bestellen Sie die Samen der faszinierenden Telegraphenpflanze gerade heute in unserem Shop.

Zur Telegraphen­pflanze

Wunder der Natur in Bewegung: Venus Fliegenfalle und Mimose (Rühr-mich-nicht-an)

Venus-Fliegenfalle Wie die Telegraphenpflanze führen auch die Venusfliegenfalle und die Mimose Bewegungen aus. Die Dionaea muscipula (Venusfalle, Pflanze im Bild) verfügt über einen Fangmechanismus, der ein Insekt problemlos in der zuschnappenden Falle festhält. Die Geschwindigkeit ist enorm: In nur 100 Millisekunden schließen sich die Blätter, was zu den schnellsten Bewegungen im gesamten Pflanzenreich gehört. Die Blattspreite weist eine rote Färbung auf, damit lockt die Venusfalle ihre Beute an. An ihren Rändern hat die Blattspreite Randborsten, im Zentrum drei haarfeine Fühlborsten. Diese lösen den Schliessmechanismus aus: Wenn ein Insekt eine der Fühlborsten mehrmals oder mehrere kurz nacheinander berührt, schliessen sich die Blatthälften blitzschnell. Durch die Länge der Randborsten kann das Insekt nicht mehr entkommen, das die Pflanze nun mithilfe eines Verdauungssekrets auflöst und verspeist. Der Chitinpanzer und sonstige unverdauliche Bestandteile bleiben übrig. Eine Venusfalle verdaut ihre Beute in bis zu zehn Tagen, dann öffnen sich ihre Blätter wieder. Heimisch ist diese Pflanze nur in den US-Bundesstaaten South und North Carolina. Sie wächst in Mooren, die in einem Radius von 100 km um Wilmington gelegen sind. Aufgrund dieser Seltenheit ist sie durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt. Nur Personen mit einer entsprechenden Lizenz dürfen ihre Samen sammeln. Samen der Venusfliegenfalle können sie ganz einfach über unseren Shop bestellen. Sind auch Ihre jungen Gärtner begeistert von den faszinierenden Venusfliegenfalle? Dann bestellen Sie für Ihre Liebsten das Horrorgartenset, welches speziell für Kinder entwickelt wurde.

Ebenfalls eine Bewegung ist bei den Blättern der Mimosa pudica (Rühr-mich-nicht-an, Mimose) zu beobachten. Dieser zierliche Strauch mit seiner feinen Verzweigung, der rosafarbenen Blüte und den dünnen Trieben eignet sich für den Wintergarten, das Wohnzimmer oder ein Blumenfenster. Er kann bis 40 cm hoch werden. Auch diese Samen führen wir in unserem Sortiment, bestellen Sie unter diesem Link.



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